Umgang mit Stress/Zeitdruck

Sofortmaßnahmen gegen Stress

Stressbedingte Ausfallerscheinungen sind extrem verkehrsgefährdend. Während der Fahrt sollte das Fahrpersonal deshalb ihren Informationshaushalt schonen. Neben guter Vorbereitung (Zeit- und Streckenplanung) gehört dazu auch, störende Unterhaltung, Lärm oder Musik nach Möglichkeit abzustellen. Das Telefonieren beim Fahren ist tabu. Die oben genannten Warnzeichen sollten den Fahrer, die Fahrerin schließlich dazu veranlassen, sofort entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, zum Beispiel:

  • Pausen einlegen
  • Ausruhen
  • Bewegung
  • Atemübungen
  • Gedanken-Stopp
  • Positive Selbst-Programmierung
  • Entspannung des Nackens und der Schultern

Langfristige Anti-Stress-Strategien

Wer gegen Stress aktiv werden will, sollte jedoch auch die Belastungsfähigkeit des Organismus erhöhen. Dabei spielt die Entspannung ebenso eine Rolle wie die gesunde Lebensführung. Zur aktiven, systematischen Entspannung gibt es eine Reihe verschiedener Techniken. Die Progressive Muskelentspannung und das Autogene Training sind sicher die bekanntesten Methoden. Sie sind auch in der Schulmedizin anerkannt und langjährig erprobt. Daneben gibt es eine Vielzahl verwandter bzw. ähnlicher Techniken, die teilweise aus anderen Kulturkreisen stammen und einen „exotischen“ Anstrich haben, aber ebenfalls zu wirksamer Entspannung führen können (Meditation, Yoga, Tai-Chi-Chuan usw.).

Durch eine gesunde Lebensweise wird die individuelle Belastbarkeit entscheidend erhöht. Stressoren richten weniger Schaden an, wenn sie auf einen ausgeruhten und widerstandsfähigen Organismus treffen. Allerdings wird in der Praxis oft genau gegenteilig verfahren, indem der Körper in Stress-Situationen durch eine ungesunde Lebensweise zusätzlich geschwächt wird.

Eine langfristige Anti-Stress-Strategie muss also folgende Elemente enthalten:

  • Ausreichender und erholsamer Schlaf
  • Gesunde Ernährung (sowie Reduzierung der "Genuss"-Gifte)
  • viel Bewegung

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