Instandhaltung durch den Fahrer

Trotz moderner Technik muss ein Fahrer unter Umständen unterwegs kleinere und größere Instandhaltung erledigen – vom Nachfüllen des Scheibenwaschwassers bis zum Wechseln eines defekten Rades.

Manche Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen können nicht in Werkstätten durchgeführt werden, weil die Fahrzeuge auf der Strecke liegen geblieben sind. Bei solchen Arbeiten wird eine größere Gefährdung nicht durch die eigentliche Instandsetzungsarbeit selbst, sondern durch den vorbei fahrenden öffentlichen Verkehr hervorgerufen. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen sind:

  • Sichern des Arbeitsbereiches mit Warndreieck und ggf. mit Warnleuchte,
  • Tragen von Warnkleidung, die der DIN EN 471 entspricht.

Bei unterwegs durchzuführenden Instandsetzungsarbeiten sind die gleichen Sicherheitsvorkehrungen zu beachten, wie beim Arbeiten an Fahrzeugen in einer Werkstatt. Die Fahrer müssen hierfür fachlich geeignet und ausreichend unterwiesen sein. Die Sicherung der Fahrzeuge gegen unbeabsichtigte Bewegungen – sowohl gegen Wegrollen als auch gegen Absinken – ist lebenswichtig. Folglich müssen zu Beginn der Arbeiten die Unterlegkeile vor die Räder angelegt und beim Arbeiten unter einem angehobenen Fahrzeug dieses mit einer Abstützung, z.B. Unterstellbock, gesichert werden.

Weitere Informationen zur sicheren Gestaltung der Instandhaltung von Fahrzeugen können Sie folgenden Schriften entnehmen:

UVV „Fahrzeuge“ - DGUV Vorschrift 70 (bisher: BGV D29)
BG-Regel „Fahrzeug-Instandhaltung“ - DGUV Regel 109-008 (bisher: BGR 157)
BG-Information „Fahrzeug-Instandhaltung“ - DGUV Information 209-007 (bisher: BGI 550)

Sie finden diese Informationen im Kompendium Arbeitsschutz.
Zum Kompendium

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