Koordination bei der Abfertigung

Verantwortung für die Abfertigung

Der Auftraggeber für die Abfertigung ist die Luftfahrtgesellschaft. Diese delegiert in der Regel die verantwortliche Koordination der Abfertigungstätigkeiten an ein am Flughafen ansässiges Unternehmen. Dazu wird in der Praxis ein so genannter Ramp-Agent (AK-Lademeister, OPS) vor Ort beauftragt, die verschiedenen Gewerke koordinierend während der Abfertigung zu beobachten und ggf. anzuweisen. Er ist mit einer Weisungsbefugnis gegenüber den Abfertigungsbeteiligten auszustatten. Alle an der Abfertigung beteiligten Unternehmen haben sich über den sicheren Ablauf der Arbeiten abzustimmen.

Wetterbedingungen / Gewitterschutz

Der Flugbetrieb an vielen Verkehrsflughäfen wird rund um die Uhr aufrechterhalten. Es können allerdings Situationen eintreten, die eine Einstellung der Tätigkeiten erforderlich machen. Diese können zum Beispiel Gewitter mit Blitzgefährdungen oder schwere Windböen sein. Hier ist der Vorgesetzte in der Pflicht sich Informationen von der jeweiligen informationspflichtigen Stelle (z.B. Bodenverkehrsdienste) einzuholen und ggf. die Abfertigung einstellen zu lassen. Näheres kann die jeweilige Flughafenbenutzungsordnung (FBO) regeln.

Zusammenarbeit mehrerer Gewerke

Werden mehrere Abfertigungsunternehmen am Luftfahrzeug tätig, so ist eine Absprache oder Verständigung über die Abläufe zwingend erforderlich. Hier sind die jeweiligen Auftragnehmer in der Pflicht, sich untereinander über die durchzuführenden Tätigkeiten abzustimmen.

 

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