Beanspruchung des Muskel-Skelett-Systems

Wirbelsäulenbelastungen durch schweres Heben und Tragen

Bei vielen Tätigkeiten gehört das Heben und Tragen von Lasten zur täglichen Arbeit. Trotz aller organisatorischen und technischen Möglichkeiten wird ein manuelles Handhaben von Lasten auch zukünftig nicht immer zu vermeiden sein. Besonders der Umgang mit schweren Lasten mit einem Gewicht von mehr als 15 kg kann auf Dauer zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Fast immer ist dabei die Wirbelsäule betroffen. Langfristig können sogar irreparable Schäden z.B. an den Bandscheiben oder Wirbelkörpern auftreten. Neben chronischen Schmerzen drohen dann dauerhafte Bewegungseinschränkungen, die unter Umständen ein Fortsetzen des ausgeübten Berufes unmöglich machen.

Durch das Heben oder Tragen einer schweren Last entstehen in der Wirbelsäule hohe Druckkräfte, die bei einer immer wiederkehrenden Überbelastung zu einer Veränderung der Bandscheiben und der knöchernen Wirbelkörper führen. Diese Druckkräfte sind besonders hoch, wenn eine falsche Hebe- oder Tragetechnik angewandt wird. Ein verdrehen oder vorbeugen des Oberkörpers führt zum Beispiel zu besonders hohen Kräften. Um Erkrankungen der Wirbelsäule zu vermeiden ist es daher wichtig, beim Umgang mit schweren Lasten die richtige Technik einzusetzen.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Neben dem einschlägigen gesetzlichen Regelwerk (z. B. LasthandhV, ArbSchG etc.) stehen Ihnen folgende berufsgenossenschaftliche Informationen zum richtigen Heben und Tragen zur Verfügung:

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