Förderbedingungen und Ablauf des Zuschussverfahrens

Förderungsbedingungen

Zugelassen für die Umsetzung der Sicherheitstrainings sind ausschließlich Lizenznehmer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) e.V., Veranstalter, die im Besitz des Qualitätssiegels "Verkehrssicherheit" des DVR sind, und Fahrzeughersteller, die Mitglied des VDA sind. Nur diese Veranstalter können Rechnungsleger sein. Alle Zuschüsse sind Maximal-Beträge, sie dürfen die durch Rechnungskopie nachgewiesenen Netto-Kosten nicht übersteigen.

Die Zahl der Zuschüsse ist begrenzt. Eine Person kann im selben Jahr nur einmal einen Zuschuss bekommen. In einem Jahr werden Zuschüsse für maximal 50% des Fahrpersonals bzw. für höchstens 30 Personen an ein einzelnes Unternehmen vergeben. Die zuerst erreichte Grenze gilt. Wurde diese Höchstmenge in ununterbrochener Folge erreicht, muss der Betrieb ein Jahr aussetzen. Bemessungsgrundlage für die Zahl der Fahrer ist die bei der BG Verkehr gemeldete Lohnsumme.

Zuschüsse für die Moderation "Lkw PLUS", "Bus PLUS" und "Fahrer-Qualifizierung-Transporter" (FQT) sind nur bei externen, von der BG Verkehr zugelassenen Moderatoren möglich. Reine Wirtschaftlichkeits- (sog. „Eco“ oder „Öko“-) oder verkürzte Trainings werden nicht bezuschusst. Die Trainingscards sind nicht an andere Unternehmen übertragbar.
Weitere Informationen zu Trainingsart, Förderbedingungen und Zuschusshöhe entnehmen Sie bitte der Übersicht der Zuschüsse.

Mehr Infos

Ablauf des Zuschussverfahrens

Antrag

Es werden ausschließlich Anträge von Mitgliedsunternehmen entgegengenommen. Die Antragstellung erfolgt mindestens drei Wochen vor dem Training und nur auf dem aktuell gültigen Antragsformular der BG Verkehr.

Alle Daten zum Training müssen im Antrag genannt werden, d.h. Veranstalter, ggf. Moderator und Trainingstag müssen bei Antragsstellung bekannt sein.

Adressen von Veranstaltern für Fahrtrainings finden Sie auf der Internetseite des DVR.

Abrechnung von Zuschüssen

Der Zuschuss steht dem Mitgliedsunternehmen zu, d.h. es verauslagt die Kosten und reicht die erforderlichen Unterlagen für die Abrechnung ein.

Erforderliche Unterlagen sind:

  • ausgefüllte und unterschriebene Trainingscard (unterschrieben von dem oder den Moderator(en), vom Teilnehmer und von der Unternehmensleitung)
  • Rechnungskopie des Veranstalters (Definition Veranstalter s.o.)
  • Anschreiben mit Angabe der Bankverbindung.

Abgerechnet wird bei zweitägigen Sicherheitstrainings nach Beendigung beider Veranstaltungen. Nachgewiesen wird die Teilnahme durch die vollständig ausgefüllte und unterschriebene Trainingscard sowie eine Kopie der Rechnung des Veranstalters.

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