Zuschüsse für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Bei der BG Verkehr versicherte Unternehmen können für Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr Zuschüsse erhalten. Die Einreichungsfrist für die Unterlagen zum Zuschussverfahren für Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten wurde auf den 30. Oktober 2017 verlängert.

Drei von vier tödlichen Unfällen, die der BG Verkehr gemeldet werden, ereignen sich im Straßenverkehr. Das belegt, wie gefährlich die Arbeit im Straßenverkehr sein kann. Viele Unternehmen stellen sich deshalb inzwischen in ihren Gefährdungsbeurteilungen der Aufgabe, die Fahrtätigkeit sicherer zu machen. Die Gefährdungsbeurteilung bildet die mit den Tätigkeiten verbundenen Gefährdungen ab und bewertet diese. In einem zweiten Schritt werden präventive Maßnahmen abgeleitet und gezielt Aktivitäten oder Programme benannt, um die Risiken zu minimieren.

Um diese Aktivitäten und Programme zu unterstützen, hat die BG Verkehr ein neues Zuschussverfahren initiiert. Es richtet sich an Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten, die ein Konzept zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umsetzen. Voraussetzung für die Vergabe von Zuschüssen ist das Vorliegen einer aktuellen Gefährdungsbeurteilung, die den Aspekt Verkehrssicherheit enthält, den Bedarf definiert und Maßnahmen festlegt. Maßnahmen können zum Beispiel Schulungen, Schwerpunktprogramme oder auch Maßnahmenkombinationen mit Fahrsicherheitstrainings sein.

Anträge sollten zusammen mit einem Konzept, der Gefährdungsbeurteilung und dem Finanzierungsbedarf eingereicht werden. Schlusstermin für Anträge bei der BG Verkehr ist der 30. Oktober 2017. Ein Expertengremium bewertet das Konzept und legt die Höhe der Fördersumme fest.

Die BG Verkehr unterstützt auch kleine Mitgliedsbetriebe durch Zuschüsse zu Fahrsicherheitstrainings. Das Angebot gilt sowohl für Unternehmer als auch für Mitarbeiter.

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