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BG Verkehr Newsletter - Nummer 1/2011
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Liebe Leserinnen und Leser,
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in einer Branche, die von der Mobilität lebt, ist ein Newsletter eine praktische Sache. Er ist jederzeit per Handy und Laptop abrufbar und informiert uns, egal, ob wir uns im Büro oder unterwegs Zeit dafür nehmen. Wir hoffen deshalb sehr, dass der neue und kostenlose Newsletter der BG Verkehr eine gute Ergänzung unseres Informationsangebotes ist. Er bietet Unternehmern, Versicherten und anderen Interessierten kurze und kompakte Nachrichten aus unserer Berufsgenossenschaft. Dazu gehören Mitteilungen zu Kampagnen, Messen und neue Vorschriften ebenso wie Hinweise aus dem Versicherungs- und Leistungsbereich. Ergänzend dazu bieten wir aktuelle Nachrichten zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Verkehrsbranche.
Schön, dass Sie unseren Newsletter abonniert haben. Viel Spaß beim Lesen.
Ihre Sabine Kudzielka
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Unfallzahlen um 13,1 Prozent gestiegen
Aus dem vorläufigen Berechnungen der BG Verkehr geht hervor, dass die Zahl der Arbeitsunfälle 2010 um rund 13,1 Prozent gestiegen ist. Die damit verbundenen Mehrausgaben für Leistungen liegen ca.15 Mio. Euro über dem veranschlagten Haushaltsansatz.
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Bereits im ersten Halbjahr 2010 musste die BG Verkehr von Januar bis März winterbedingt eine Zunahme der Unfallzahlen um mehr als 15 Prozent verbuchen. Der frühe Wintereinbruch im Dezember des vergangenen Jahres führte zu der auch auf das gesamte Jahr gerechneten erheblichen Steigerung. "Ob das von unserem Vorstand angestrebte Ziel, die Beiträge stabil zu halten, tatsächlich erreicht werden kann, können wir erst im März nach dem Haushaltsabschluss feststellen. Zur Zeit liegen uns die Rückmeldungen zum Entgeltnachweis noch nicht vollständig vor", kommentiert Sabine Kudzielka, Hauptgeschäftsführerin der BG Verkehr, die Zahlen.
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Leichtes Plus bei Zahl der Mitgliedsunternehmen
Am 1. Januar 2011 waren bei der BG Verkehr 204.861 Unternehmen versichert. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Zunahme um 0,3 Prozent.
Die bei der BG Verkehr versicherten Branchen zeichnen sich durch eine relativ hohe Fluktuation aus. Entsprechend hoch sind die Zahlen der Gewerbean- und -abmeldungen. 2010 wurden 28.831 Unternehmen neu aufgenommen und 28.369 Unternehmen aus dem Bestand gelöscht.
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Aktuelle Satzung zum Herunterladen
Anfang 2011 hat die BG Verkehr den vom Bundesversicherungsamt genehmigten 1. Nachtrag zur Satzung bekannt gegeben.
Im Internet steht die aktuelle Fassung der Satzung mit dem eingearbeiteten 1. Nachtrag zum Herunterladen zur Verfügung.
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BG Verkehr begrüßt Empfehlung europaweiter Tempobegrenzung
Beim 49. Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar beschäftigte sich der Arbeitskreis V mit der Verkehrssicherheit von Lkw. Eine seiner Empfehlungen gegenüber dem BMVBS lautet, sich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit EU-weit für eine konsequente Einstellung der Begrenzer in Lkw auf eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h einzusetzen.
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In den Arbeitskreis eingebracht wurde die Initiative vom Vorsitzenden des Vorstandes der BG Verkehr und BGL-Vizepräsidenten Klaus Peter Röskes. Der Arbeitskreis schloss sich mit großer Mehrheit der Initiative an. Die BG Verkehr begrüßt die Entscheidung. Sie ist geeignet, die Sicherheit auf den Straßen weiter zu verbessern und wäre ein deutliches Signal für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz Lkw in Europa.
Auch weitere Empfehlungen des Arbeitskreises betrafen die Verbesserung der Verkehrssicherheit von Lkw. So forderte er die Hersteller auf, Fahrerassistenzsysteme preisgünstiger anzubieten und sprach sich für verbesserte Fördermöglichkeiten und mehr Informationen zu Fahrerassistenzsystemen aus. Eine weitere Forderung war die Intensivierung der Kontrollen von Lkw und die Möglichkeit, bei schweren Verstößen von der Möglichkeit der Gewinnabschöpfung und des Verfalls Gebrauch zu machen.
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Fachgerechte Wartung mit NAPO
Die computeranimierte Comicfigur NAPO zeigt, dass es Spaß bringen kann, mehr über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu erfahren. In seinem neuesten Film vermittelt Napo, wie wichtig es ist, Maschinen regelmäßig und fachgerecht warten und reparieren zu lassen.
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NAPO ist inzwischen ein in ganz Europa bekannter Serienstar und führt den Zuschauer durch insgesamt neun Filme. Sie kommen ohne Sprache aus und vermitteln mit viel Humor Wissenswertes zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Auch der neue Film von NAPO besteht aus einzelnen Sequenzen, die in Unterweisungen und Schulungen eingebaut werden können. Der neue Film steht hier kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung.
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Deutscher Arbeitsschutzpreis - Bewerbung bis 28. Februar
Firmen und Einzelpersonen können sich noch bis zum 28. Februar 2011 um den Deutschen Arbeitsschutzpreis bewerben. Prämiert werden Produkte und Arbeitsschutzmaßnahmen, die auf vorbildliche Weise die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz fördern. Insgesamt sind 40.000 Euro zu gewinnen.
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Im SicherheitsProfi: DGUV Vorschrift 2 in der Praxis
Seit dem 1. Januar 2011 gilt die neue DGUV Vorschrift 2. Was bedeutet das für die Praxis im betrieblichen Alltag? Im nächsten SicherheitsProfi begleiten wir zwei Technische Aufsichtsbeamte bei der Erstberatung im Unternehmen.
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Die Regelbetreuung der Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten wurde grundlegend reformiert. Der Gesamtumfang der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung besteht jetzt aus zwei Teilen: der Grundbetreuung und dem betriebsspezifischen Betreuungsanteil. Für die Grundbetreuung sind weiterhin Einsatzzeiten vorgegeben, während die betriebsspezifische Betreuung anhand von Leistungskatalogen in jedem Unternehmen ermittelt wird. Gemeinsam mit dem Betriebsarzt und der Fachkraft für Arbeitssicherheit legt der Unternehmer fest, welche Maßnahmen im Unternehmen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter sorgen.
Die Mitarbeiter des Fachbereichs Prävention beraten bei der Umstellung - der SicherheitsProfi war beim ersten Termin im Flughafen Rostock-Laage dabei. Was dort besprochen wurde, erfahren die Leser des SicherheitsProfi in der kommenden Ausgabe, die am 4. März erscheint.
Die DGUV Vorschrift 2 der BG Verkehr finden Sie hier.
Laufend aktualisierte Informationen zur DGUV Vorschrift 2 finden Sie auf der Homepage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.
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Zuschüsse zu Fahrerassistenzsystemen möglich
Der Arbeitskreis V des 49. Deutschen Verkehrsgerichtstages sprach sich mit großer Mehrheit für mehr Schulung und Information zum Thema Fahrerassistenzsysteme aus und bat den BMVBS zu prüfen, wie die Fördermöglichkeiten verbessert werden können.
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In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass man damit eine Ausweitung der derzeitigen Förderungsmöglichkeiten im Auge hat. Im Rahmen des Förderprogramms De-minimis sind Förderungen für Unternehmen des Güterkraftverkehrs möglich, die bestimmte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit oder zum Schutz der Umwelt durchführen. Derzeit läuft das Antragsverfahren zur Förderperiode 2011.
Weitere Informationen: www.bag.bund.de
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DocStop wächst
Immer mehr Lkw-Fahrer nehmen bei akuten Gesundheitsproblemen medizinische Hilfe über DocStop in Anspruch.
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Seit 2008 können Fahrer im akuten Krankheitsfall unter der kostenlosen DocStop-Hotline-Telefonnummer 01805 - 11 20 24 (0,14€/Min) erfahren, wo sie rasch medizinische Hilfe erhalten können. Die Zwischenbilanz der beiden Kooperationspartner ADAC TruckService und die Initiative DocStop für Europäer e.V. (www.docstoponline.de) zeigt, dass der medizinische Bedarf bei Lkw-Fahrern während der Arbeitszeit auf deutschen Autobahnen wächst. Derzeit rund 100 Fahrer nutzen pro Monat die Leistung von DocStop - über die Hotline, E-Mail oder den direkten Kontakt an teilnehmenden Autohöfen. Eine Auswertung der bisherigen Anrufe ergab, dass sich 45,5 Prozent für die nächst gelegene Vor-Ort-Hilfe interessierten; 10,3 Prozent riefen an, weil sie Zahnprobleme hatten; 7,3 Prozent klagten über Verstauchungen oder Prellungen und 4,8 Prozent über Grippe und Fieber.
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Fahrlehrerverband: Führerschein ab 17 ein Erfolg
Der Fahrlehrerverband begrüßt den seit Jahresbeginn bundesweit möglichen Führerscheinerwerb mit 17. Laut Erfahrungen aus der mehrjährigen Modellphase verursachen junge Fahranfänger wegen der Begleitphase weniger Unfälle.
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Seit Jahresbeginn ist es möglich, den Führerschein mit 17 Jahren zu erwerben. Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände hat dies als "Erfolgsmodell" begrüßt. Vizepräsident Peter Glowalla wies darauf hin, dass junge Fahranfänger wegen der Begleitphase zwischen 22 und 25 Prozent weniger Unfälle verursachen. Dies hänge damit zusammen, dass die Begleiter den Fahranfängern ihre Erfahrungen mitgeben und sie bei Übermut bremsten. 90 Prozent der Begleiter seien Eltern. "Dadurch lernen sich plötzlich Kinder und Eltern ganz neu kennen", sagte Gowalla.
In diesem Jahr dürfen sich junge Leute schon mit 17 ans Steuer setzen, wenn ein Erwachsener mit im Auto ist. Bisher war das begleitende Fahren ab 17 in den Bundesländern nur als Modell getestet worden. Nach Angaben Glowallas nimmt in Bayern rund die Hälfte der 17-Jährigen das Angebot wahr. In Berlin seien es nur 12 Prozent, im Bundesdurchschnitt 30 Prozent. Oft fehle das Geld, um früher den Führerschein zu machen. In Städten wie Berlin komme das gute Nahverkehrssystem hinzu, das den Führerschein ab 17 nicht unbedingt erforderlich mache.
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Funk soll Lastwagenfahrer warnen
Sachsen will zukünftig Lkw-Fahrer vor Gefahrstellen auf Sachsens Autobahnen warnen. Die Warnungen, die per Funk ausgestrahlt werden, sollen die Arbeitssicherheit der Verkehrsteilnehmer und der Beschäftigten der Autobahnmeistereien erhöhen. Für die Anschaffung der Funksender wurden 221.000 Euro aus Bundesmitteln bereitgestellt.
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Lastwagenfahrer werden auf Sachsens Autobahnen künftig per Funk vor Baustellen gewarnt. Das Autobahnamt habe 46 Warnsender angeschafft, teilte das Verkehrsministerium am Donnerstag in Dresden mit. Wenn viele Lastwagen hintereinander fahren, würden viele Warnhinweise leicht übersehen, hieß es. Dies könne schwere Unfälle zur Folge haben. Eine Frauenstimme benachrichtige die Fahrer nun rechtzeitig und sage "Achtung, Gefahrenstelle!"
Die Funksender, die die Warnung ausstrahlen, sind an Absperrtafeln von Fahrzeugen der Autobahnmeistereien angebracht. Sie haben eine richtweite von etwa 350 Metern. Dem Ministerium zufolge gibt es diese Sender bisher nur in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die Warnung kann auf unterschiedlichen Kanälen in mehreren Sprachen empfangen werden. Für die Anschaffung und Montage der Funksender wurden 221.000 Euro aus Bundesmitteln bereit gestellt. Die Warnung können alle empfangen, deren Fahrzeuge mit CB-Funk ausgestattet sind - laut Ministerium ist das bei etwa 75 Prozent der Lastwagen der Fall. Allerdings müssen die Fahrer den Funk auch einschalten. Im Schnitt 70 Prozent tätigen dies, hieß es. (dpa)
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Erstmals Mängelranking für Transporter
Die Sachverständigen der Dekra stellen in ihrem neuesten Mängelreport für 2011 neben Pkw erstmals auch Transporter auf den Prüfstand. Sie werteten rund 210.000 Hauptuntersuchungen der letzten beiden Jahre aus.
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Den Sieg mit der niedrigsten Mängelquote in der Transporterklasse holte sich der Mercedes-Benz Sprinter im Laufleistungsbereich bis 50.000 Kilometer mit einem Dekra-Mängelindex von 76,2 Prozent. In den beiden Laufleistungsbereichen 50.000 bis 100.000 Kilometer und 100.000 bis 150.000 Kilometer sicherte sich der VW Crafter jeweils den ersten Platz. Die Sachverständigen beschränkten sich bei dem Ranking auf gebrauchtwagenrelevante Mängel. Als häufigste Mängel bei Transportern nennt die DEKRA-Statistik im Bereich Bremsen verschlissene Bremsbeläge und Bremsscheiben, eine nicht ausreichende oder ungleiche Bremswirkung sowie einen zu großen Hebelweg an der Feststellbremse. Im Bereich Fahrwerk/Lenkung machten den Fahrzeugen am häufigsten ausgeschlagene Spurstangen-, Trag- und Führungsgelenke sowie erhöhtes Spiel an Stabilisatoren zu schaffen. Im Schnitt 26,8 Prozent der Fahrzeuge zeigten leichte Mängel, bei den erheblichen Mängeln waren es 14,8 Prozent. (Dekra)
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Studie: Konflikte am Steuer machen Stress
Zwei von drei Lkw-Fahrern fühlen sich durch behinderndes und aggressives Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer stark belastet. Dabei sind vor allem Konflikte mit Pkw-Fahrern für einen erhöhten negativen Stress verantwortlich.
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Das geht aus einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen hervor, die beim Dekra-VDI Symposium 2010 „Sicherheit von Nutzfahrzeugen“ vorgestellt wurde. Kritisch sind beispielsweise Situationen, bei denen sich Pkw-Fahrer beim Spurwechsel oder Einfädeln zu dicht vor einen Lkw drängeln. Auch beim eigenen Spurwechseln, Überholen oder Einfädeln fühlen sich Lkw-Fahrer oft von Fahrern in Pkw behindert oder sogar gefährdet. Allerdings kennt auch die andere Seite Vorbehalte. Aus Sicht der Pkw-Fahrer erscheinen Lkw häufig als bedrohlich und behindern den Verkehrsfluss.
An alle Fahrer wurde der Appell gerichtet, mehr Verständnis füreinander aufzubringen und sich den Alltag am Steuer durch kooperatives, partnerschaftliches Verhalten zu erleichtern. Pkw-Fahrer könnten ausreichend Lücken lassen und damit Lkw das Einfädeln auf die Autobahn erleichtern. Lkw wiederum sollten geplante Spurwechsel frühzeitig anzeigen und nicht plötzlich ausscheren.
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Berufskraftfahrer: BAG warnt vor Schulungsstau
Der Großteil der deutschen Transportunternehmer hat sich noch nicht mit dem Thema Berufskraftfahrer-Qualifizierung beschäftigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Bundesamts für Güterverkehr (BAG).
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Laut BAG zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Fahrer-Weiterbildung in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße. Nach Einschätzungen der Marktbeobachter haben bislang vor allem größere und mittelständische Unternehmen mit den Weiterbildungsschulungen für ihre Fahrer begonnen. Viele kleinere Unternehmen - vor allem Einzelfahrer und solche, die mit wenigen Fahrzeugen als Subunternehmer tätig sind - haben hingegen bislang keine Schulungstermine festgelegt und sich teilweise auch nicht mit den Anforderungen und Fristen der neuen gesetzlichen Vorgaben befasst.
Obwohl grundsätzlich die Fahrer für die Weiterbildung selbst verantwortlich sind, bezahlen nach Kenntnis des BAG die meisten Unternehmen, die bisher bereits für ihre Fahrer Schulungen im Sinne des BKrFQG organisiert haben, die vorgeschriebenen Weiterbildungskurse. Grund hierfür sei meist die Absicht, die Fahrer an das Unternehmen zu binden. Die Betriebe beantragen dazu Fördermittel im Rahmen des vom BAG betreuten Förderprogramms „Aus- und Weiterbildung". In einigen Fällen tragen laut Studie die Fahrer zwar die restlichen Kosten, dass jedoch der komplette Preis für die Weiterbildung alleine vom Fahrer finanziert werden muss, stelle bei den bisherigen Unterrichtsteilnehmern eher die Ausnahme dar. Vorwiegend kleine Transportunternehmen seien sich teilweise noch unsicher, ob sie die Kosten der Weiterbildung für ihre Fahrer übernehmen werden. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
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Nutzfahrzeuge: Scheinwerfer sind ein trübes Kapitel
Bei jedem vierten Lkw oder Omnibus funktionierte mindestens ein Scheinwerfer nicht. Rund 14 Prozent der überprüften Scheinwerfer waren zu hoch eingestellt und blendeten den Gegenverkehr. Mängel an der Heckbeleuchtung lagen im selben Prozentbereich. Das ist die Bilanz des Licht-Tests 2010 für Nutzfahrzeuge, auf den der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hinweist.
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Laut dem Verband verbesserte sich die Mängelquote um knapp ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei der rückwärtigen Beleuchtung sei sie gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gestiegen. In die Statistik eingeflossen sind dieses Mal 11.187 Fahrzeuge, die nicht nach Lkw und Omnibussen getrennt erfasst wurden. Eine differenzierte Übersichtstabelle finden Sie hier. Die Aktion wird seit 2006 jährlich durchgeführt.
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Gefahrstoffe: TRGS 510 veröffentlicht
Technische Regel für die Gefahrstoffe TRGS 510 im Gemeinsamen Ministerblatt vom 31.12.2010 bekannt gegeben.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im Gemeinsamen Ministerblatt (GMBI) vom 31.12.2010 die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 510 bekannt gegeben. Sie gilt für das Lagern von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern einschließlich der Tätigkeiten Ein- und Auslagern, Transportieren innerhalb des Lagers und Beseitigen freigesetzter Gefahrstoffe.
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Aktualisierte Infos zu Rechtsvorschriften bei EU-OSHA
Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit hat im Internet die Informationen über Rechtsvorschriften aktualisiert. Die Seiten bieten Zugriff auf europäische Richtlinien in allen Amtssprachen der EU sowie Dokumente, die auf die Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit abzielen.
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Die Agentur bietet auch den aktuellen Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen der BRD für das Jahr 2009 als PDF zum Herunterladen an.
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Termine im Frühjahr 2011
- 19. Februar 2011
Fachmesse "Berufsfeld Fahrausbildung" sowie Mitgliederversammlung des Fahrlehrerverbandes Hamburg e.V. Hamburg-Harburg, Hotel Lindtner - 22. Februar 2011
Informationsveranstaltung zur DGUV Vorschrift 2: Landesarbeitskreis für Arbeitsschutz Bremen informiert über die Änderungen der Einsatzzeitenermittlung für Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte Bremen, Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) - 4. bis 5. März 2011
Jahreshauptversammlung des Landesverbandes des Sächsischen Verkehrsgewerbes Leipzig, RAMADA Hotel - 14. bis 15. März 2011
Dresden: iga-Kolloquium: Praktische Handlungshilfen für Betriebe - 23./24. März 2011
Tag der Arbeitssicherheit des Landesverbandes Südwest der DGUV Thema: aktuelle und praxisnache Informationen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz Fellbach, Schwabenlandhalle - 2. April 2011
Mitgliederversammlung des Fahrlehrerverbandes Niedersachsen e.V. Wolfsburg, Congresspark Die BG Verkehr ist mit einem Infostand vor Ort - 2. April 2011
Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Sächsischer Fahrlehrer Die BG Verkehr ist mit einem Infostand vor Ort - 14. April 2011
bundesweiter Tag der Logistik - 14. bis 17. April 2011
Nutzfahrzeugmesse NUFAM, Karlsruhe - 16. April 2011
Jahreshauptversammlung des Landesverbandes des Thüringer Verkehrsgewerbes Die BG Verkehr ist mit einem Infostand vor Ort
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