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BG Verkehr Newsletter - Nummer 3/2012
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Liebe Leserinnen und Leser,
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unsere Berufsgenossenschaft stellt am Ende eines jeden Jahres den Mitgliedsunternehmen die Frage "Wie hoch ist die Entgeltsumme?" Die Rückmeldung ist wichtig für uns - sie ist Basis für die Berechnung der Beiträge und Vorschüsse für das laufende Jahr. Das bemerkenswerte Ergebnis für 2011: Ein Zuwachs um 4,5 Prozent.
Die hohen Lohnsummen zeigen, dass die gute Konjunkturlage 2011 beim Transport- und Verkehrsgewerbe angekommen ist. Die direkten Folgen einer guten Konjunktur sind in der Regel eine Zunahme der Beschäftigtenzahlen und leider auch der Unfälle. Das trifft auch für 2011 zu: Die Unfallzahlen blieben nach dem winterbedingt äußerst unfallträchtigen Jahr 2010 auf hohem Niveau. Wie sich diese Entwicklung auf die Beiträge auswirkt, darüber berichten wir in diesem Jahr besonders ausführlich. Das hat einen besonderen Grund. Bei der Beitragsberechnung unserer Berufsgenossenschaft kommt erstmals der 24. Gefahrtarif zur Anwendung. Da er durch Umstrukturierungen niedrigere Gefahrklassen enthält, musste der Vorstand den Beitragsfuß im Vergleich zum Vorjahr höher ansetzen. Warum das so ist, und warum für viele Unternehmen der Beitrag trotzdem nahezu unverändert bleibt oder sogar sinkt, versuchen wir zu erklären.
Ihre Sabine Kudzielka
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Vorstandsbeschluss an stabilen Beiträgen orientiert
Am 29. März 2012 hat der Vorstand der BG Verkehr den Beschluss gefasst, den Beitragsfuß auf 3,30 festzulegen. Der gegenüber 2011 erhöhte Wert wurde durch Anwendung des neuen Gefahrtarifs erforderlich. Eine "automatische" Erhöhung der Beiträge ist damit nicht verbunden.
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Die gute wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Jahr schlägt sich auch in den bei der BG Verkehr versicherten Branchen nieder und hat insgesamt positive Auswirkungen auf die Beitragsberechnung. Das betrifft vor allem die Entwicklung der Gesamtentgelte. Sie stiegen im abgelaufenen Jahr gegenüber dem Jahr 2010 spürbar um rund 4,5 Prozent. Ein weiterer für die Beitragsberechnung der BG Verkehr wichtiger Faktor ist die Entwicklung der Entschädigungsleistungen, die nach den vorläufigen Ergebnissen um rund 3 Prozent gestiegen sind.
Unter den genannten Bedingungen und unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wurde der Beitragsfuß vom Vorstand der BG Verkehr auf 3,30 festgesetzt. (Davon ausgenommen sind Unternehmen der Seeschifffahrt und Fischerei). Der Beitragsfuß ist Grundlage für die Berechnung der Beiträge der Mitgliedsunternehmen.
Anwendung des 24. Gefahrtarifs
2012 findet erstmals für die Berechnung der Beiträge der 24. Gefahrtarif Anwendung. Durch Umstrukturierungen haben sich dabei für alle technischen Gefahrtarifstellen niedrigere Gefahrklassen ergeben. Ein niedrigeres Gefahrklassenniveau führt - bei identischem Entgeltvolumen und identischer Umlageforderung - zu niedrigeren Beitragseinheiten und damit "automatisch" zu einem höheren Beitragsfuß.
Die Höhe des individuellen Beitrags jedes Mitgliedsunternehmens hängt nicht allein vom Beitragsfuß, sondern auch von den Gefahrklassen sowie den Entgelten des Unternehmens ab. Durch den höheren Beitragsfuß von 3,30 ändert sich für die meisten Unternehmen der Beitrag zur Arbeitnehmerversicherung trotzdem nur unwesentlich. Die Veränderungen hängen vor allem von der Personalentwicklung (bei Neueinstellungen wachsen die Gesamtentgelte) und von dem Verhältnis der kaufmännischen Entgelte zu den technischen Entgelten in den Unternehmen ab.
Überprüfung des Unfallrisikos
Die Gefahrklassen werden zur Abstufung der Beiträge nach der Unfallgefahr für die verschiedenen Gewerbezweige eingesetzt. 2010 wurde bei der BG Verkehr das Unfallrisiko in den Gewerbezweigen anhand der Daten der letzten sechs Jahre überprüft. Dabei zeigte sich, dass sich im Verhältnis zu anderen Branchen die Unfallsituation im Gütertransport und bei Omnibusunternehmen weit weniger positiv entwickelt hat. Dies wirkte sich auf die Festlegung der Gefahrklassen im Gefahrtarif aus und führt im Grundsatz zu leichten Beitragssteigerungen. Diese Veränderungen wurden bei der Vorschussberechnung 2011 bereits berücksichtigt.
Unternehmerversicherung
Im Zuge der Einführung des 24. Gefahrtarifs wurde auch die Berechnungsweise für die Beiträge und Vorschüsse zur Unternehmer-, Zusatz- und freiwilligen Versicherung für die Zeit ab 2011 neu geregelt. Im Umlagebeitrag 2010 (einschl. Vorschuss 2011) im April letzten Jahres wurden diese Veränderungen beim Vorschuss für 2011 bereits berücksichtigt. Der Zahlbetrag aus dem diesjährigen Beitragsbescheid wird sich gegenüber dem Vorjahr deshalb nur unwesentlich ändern.
Finanzausgleich zwischen den gewerblichen Berufsgenossenschaften
Bis 2008 wurde zwischen den gewerblichen Berufsgenossenschaften ein Lastenausgleich durchgeführt. Er führte dazu, dass Wirtschaftszweige, die aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung nicht mehr in der Lage sind, die auf ihnen ruhenden Unfalllasten zu tragen, durch die übrigen unterstützt wurden.
2008 wurde dieser Lastenausgleich gesetzlich neu geregelt. Er geht bis 2014 stufenweise in ein neues System der Lastenverteilung über. Die neue Lastenverteilung sieht vor, dass jede Berufsgenossenschaft ihre Rentenlasten in einer Höhe selbst trägt, die dem aktuellen Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in den von ihr versicherten Unternehmen entsprechen. Rentenlasten, die darüber hinausgehen, werden von der Solidargemeinschaft aller Berufsgenossenschaften getragen. Sie werden anhand von zwei Verteilungsschlüsseln auf die Berufsgenossenschaften verteilt.
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Der neue Gefahrtarif
Zum 1. Januar 2011 ist bei der BG Verkehr der 24. Gefahrtarif in Kraft getreten. Er vereinfacht die Entgeltmeldungen für Unternehmer und Steuerberater und ist Ende März dieses Jahres erstmals Grundlage für die Beitragsberechnung für das Umlagejahr 2011. Er ist ein Spiegel für die Gefährdungen in den einzelnen Branchen.
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Das Unfallrisiko ist in den Branchen, die bei der BG Verkehr versichert sind, unterschiedlich hoch. Unternehmen mit einer ähnlichen Gefährdung werden deshalb zu Risikogemeinschaften zusammengefasst, die einer Gefahrklasse zugeordnet sind. Die einzelnen Gefahrklassen stellt die BG Verkehr in einem Gefahrtarif zusammen, der als Grundlage für die Beitragsberechnung dient.
Das Gesetz schreibt den Berufsgenossenschaften vor, spätestens alle sechs Jahre das Unfallrisiko in den einzelnen von ihr versicherten Branchen (Gefahrtarifstellen) zu überprüfen. Festgesetzt werden die Gefahrklassen dann von den Mitgliedern der Vertreterversammlung: Der 24. Gefahrtarif wurde von ihnen 2010 verabschiedet und gilt seit dem 1. Januar 2011 für Unternehmen aus dem Zuständigkeitsbereich der ehemaligen Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen. (Für Unternehmen der Seeschifffahrt und Fischerei gelten nach wie vor eigene Regelungen.)
Zu den wesentlichen Vereinfachungen des 24. Gefahrtarifs zählt die Auflösung der Gewerbezweige "Kaufmännischer und verwaltender Teil" und "Personen mit Außendiensttätigkeiten". Die Abgrenzung hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Verständnisschwierigkeiten und Widersprüchen geführt. Deshalb wurden beide Gewerbezweige in die technischen Gefahrtarifstellen integriert. Gleichzeitig wurden die bisherigen 39 Gewerbezweige auf elf neue Gefahrtarifstellen reduziert. Das geringere Unfallrisiko der bisherigen kaufmännischen Gewerbezweige wurde auf diese elf Gefahrtarifstellen verteilt. Das führte insgesamt zu einem Absinken der neuen Gefahrklassen.
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Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung
Für jemanden, der sich mit der Materie nicht auskennt, ist es verwirrend: Die BG erhebt 2012 einen Vorschuss für das laufende Jahr und berechnet den Beitrag für 2011. Dahinter steckt ein Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung. Wie das funktioniert, ist einfach erklärt.
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Am Ende eines jeden Jahres steht bei der BG Verkehr der Kassensturz: Wie hoch waren die Aufwendungen des gesamten Jahres? Jede Rente, jede Arzt- und Klinikrechnung, jedes Hilfsmittel, aber auch alle Präventionsleistungen und Verwaltungskosten fließen in diese Rechnung ein. Dieser Bedarf wird in der Umlagerechnung, verteilt nach Gefahrklassen, auf alle Mitgliedsunternehmen umgelegt. Die Berechnung der Beiträge erfolgt nach einer festen Formel.
Bestandteile der Berechnung sind der Beitragsfuß, die Gefahrklasse und die Entgelte der Versicherten. Weitere Komponenten der Umlagerechnung sind Beitragsnachlässe, -zuschüsse und Beitragsausfälle, aber auch Einnahmen aus Ersatzansprüchen und Zinsen. Die Umlagerechnung veröffentlicht die BG Verkehr jedes Jahr im Internet. Die Umlagerechnung für 2011 ist in Arbeit, für 2010 finden Sie sie hier.
Damit die BG Verkehr auch im laufenden Geschäftsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, erhebt sie Vorschüsse. Bei der Bemessung der Vorschusshöhe orientiert sich der Vorstand der BG Verkehr an den Ausgaben für das abgelaufene Jahr und den zu erwartenden Ausgaben für das laufende Geschäftsjahr.
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Ergebnisse zur Wirkung von Fahrer-Assistenz-Systemen vorgestellt
Fahrzeuge mit FAS-Systemen haben einen Sicherheitsvorteil. Das ergab eine Studie, die von der BG Verkehr zusammen mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und der KRAVAG-Versicherungen beauftragt wurde. Die Ergebnisse stellten die Aktionspartner am 26. März in Hamburg vor.
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Die Studie zeigt, dass der Sicherheitsvorteil von FAS-Fahrzeugen um mehr als ein Drittel höher ist als bei Vergleichsfahrzeugen ohne FAS. Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Abstandsregeltempomat und Spurassistent zusammen angewendet, verbessern die Sicherheit von Nutzfahrzeugen deutlich und damit die Sicherheit im Straßenverkehr insgesamt. "Man fühlt sich mit den Systemen nicht nur sicherer, sondern die Wirksamkeit ist auch wissenschaftlich nachgewiesen. Dies zeigt uns, dass wir, BG Verkehr, BGL und KRAVAG, auf dem richtigen Weg waren. Die Initiative war ein deutliches Signal, wie wichtig das Gewerbe die Sicherheitsfrage nimmt". fasste Klaus Peter Röskes, Vorsitzender des Vorstandes der BG Verkehr, die Ergebnisse der Studie zusammen.
Mehr über die Ergebnisse der Studie und die FAS-Aktion "SICHER. FÜR DICH. FÜR MICH" erfahren Sie hier.
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Tag gegen den Lärm
Lärm schädigt das Gehör. Daran erinnert der Tag gegen Lärm am 25. April 2012. Um die Aktion weltweit am selben Tag durchzuführen, orientiert sich der Aktionstag am „International Noise Awareness Day“ in den USA. Er findet seit 1998 einmal jährlich statt und informiert die Öffentlichkeit über Lärm, seine Ursachen und seine Auswirkungen.
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In Deutschland werden am 25. April bundesweit über 150 Aktionen durchgeführt. 2012 lautet das Motto "Immission : Impossible!"
Weitere Informationen zum Tag gegen Lärm finden Sie im Internet.
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Abfall einsammeln - möglichst sicher
Vom 7. bis 11. Mai 2012 dreht sich in München alles um Umwelttechnologie: Bei der IFAT ENTSORGA tauschen sich Vertreter und Aussteller aus Unternehmen der Abfall- und Rohstoffwirtschaft über die neuesten Entwicklungen der Branche aus. Auch die BG Verkehr stellt ihre Beratungsleistungen auf einem Stand vor. Versierte Ansprechpartner haben ein offenes Ohr für Fragen aus den Betrieben.
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Im Vordergrund steht in diesem Jahr die Abfallsammlung. Dazu gibt es Informationen und Tipps, wie Betriebe und der einzelne Abfallwerker das Arbeitsumfeld sicherer und gesünder gestalten können. Zwei Themen, die im Arbeitsalltag häufig zu kurz kommen, werden besonders beleuchtet: Zum einen ist es weniger belastend, schwere Abfallsammelbehälter zu schieben als sie zu ziehen. Zum anderen gibt es Situationen, wo Behälter nur zu zweit bewegt werden sollen, nämlich beim Transport über Treppen oder Stufen und bei vierrädrigen Behältern. Auch die Tourenplanung, bei der sowohl der Fuhrpark des Unternehmens als auch die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen, ist ein Thema. Ebenso die Persönliche Schutzausrüstung, an die besonders in der Abfallsammlung hohe Anforderungen gestellt werden. Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Abfallwerker können auf fünf neu erstellte verständliche und abwechslungsreiche Unterweisungskarten speziell für die Abfallsammlung gespannt sein.
Auf dem Stand der BG Verkehr sind außerdem zwei neue Filme zu sehen. An dieser Stelle wird noch nicht verraten, worum es geht. Schauen Sie einfach am BG Verkehr-Messestand 209 in Halle B1 vorbei und lassen Sie sich überraschen.
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Neues Seminarprogramm der BG Verkehr
Wer sicher arbeiten will, muss wissen, wie das geht. Das ist nicht nur für Führungskräfte wichtig, sondern für jeden Mitarbeiter, für Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte und viele andere Personengruppen. Um dieses Wissen zu vermitteln, bietet die BG Verkehr jedes Jahr über 160 Arbeitsschutzseminare an.
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Die Seminare sind nach Branchen gegliedert oder für spezielle Arbeitsbereiche konzipiert. Die Teilnahme ist für Mitarbeiter aus Mitgliedsunternehmen der BG Verkehr kostenfrei. Zu den Referenten zählen Präventionsexperten der BG Verkehr und externe Fachleute.
Die Seminartermine für die Saison 2012/2013 werden am 20. April im Mitgliedermagazin der BG Verkehr - dem SicherheitsProfi 3/2012 - veröffentlicht. Zum gleichen Termin geht das Seminarprogramm auch unter www.bg-verkehr.de online. Neben der Möglichkeit, sich direkt anzumelden, finden Sie online auch Informationen zu den Seminarinhalten.
Für Interessenten, die sich über die Inhalte der Seminare informieren wollen, steht ab Anfang Mai zudem eine aktualisierte Seminarbroschüre für die Saison 2012/2013 zur Verfügung.
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Unterweisen leicht gemacht
Die BG Verkehr hat ihr Unterweisungsmaterial "Unterweisen leicht gemacht" aktualisiert und ergänzt. Neben der Broschüre mit Tipps für die Planung und Durchführung betrieblicher Unterweisungen gibt es derzeit Unterweisungskarten zu allgemeinen Themen des Arbeits-und Gesundheitsschutzes sowie für die Branchen Güterkraftverkehr und Binnenschifffahrt. Unterweisungskarten für die Entsorgungsbranche sind in Vorbereitung.
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Das Startpaket "Unterweisen leicht gemacht" enthält eine 12-seitige Broschüre mit Informationen und Checklisten zur Vorbereitung und Durchführung von Unterweisungen sowie vier Themenkarten zu allgemeinen Präventionsthemen (Pflichten aller Beschäftigten im Arbeitsschutz, Erste Hilfe, Brandschutz sowie Alkohol, Drogen, Medikamente).
Um den Unternehmer in seiner Pflicht zu unterstützen, stehen derzeit folgende fertig ausgearbeitete Unterweisungen zur Verfügung:
Allgemein A1 – Pflichten aller Beschäftigten im Arbeitsschutz A2 – Erste Hilfe A3 – Brandschutz A4 – Alkohol, Drogen, Medikamente A5 – Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung (in Vorbereitung) A6 – Hautschutz
Binnenschifffahrt B1 – Rettungswesten (Persönliche Schutzausrüstung gegen Ertrinken) B2 – Containerumschlag im Binnenschiff B3 – Sicherheit beim Laden von Stückgut im Binnenschiff
Güterkraftverkehr G1 – Kuppeln von Gelenkdeichselanhängern (Mehrachsenanhängern) G2 – Rückwärtsfahren und Einweisen G3 – Richtig sitzen G4 – Kurzcheck vor der Abfahrt G5 – Fahrzeug sicher abstellen
G6 – Abstand halten G7 – Spiegel richtig einstellen
Das Startpaket und die Karten können sie über den Medienkatalog der BG Verkehr beziehen.
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Abschlussdokumentation der Kampagne "Risiko Raus!"
2010 und 2011 war "Risiko raus!" eine der großen gemeinsamen Kampagnen der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung. Im Vordergrund stand während der gesamten Kampagnenlaufzeit das Thema "Sicher fahren und transportieren". Kein Wunder also, dass sich die BG Verkehr stark engagierte.
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Das Engagement zeigt sich auch in der Abschlussdokumentation der Kampagne. Die Dokumentation informiert über die vielen Kampagnenprojekte und zeigt die Vielfalt der Aktionen und Maßnahmen, unter anderem auch die der BG Verkehr.
Die Abschlussdokumentation steht als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.
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DGUV-Report zur Schichtarbeit
Schichtarbeit nimmt zu. Die Ursachen dafür sind unter anderem durchgehende Produktionsabläufe und der erhöhte Bedarf an einem „Rund-um-die-Uhr-Service“ im Dienstleistungsbereich. Aber in welchem Umfang gibt es Schichtarbeit? Wie steht es um rechtliche Rahmenbedingungen und welche Ergebnisse bieten wissenschaftliche Untersuchungen?
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Antworten auf diese Fragen hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung im DGUV-Report 1/2012 zusammengestellt. Neben grundlegenden Informationen zur Schichtarbeit enthält der Report eine umfangreiche Literaturrecherche zu den arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen. Es finden sich außerdem Empfehlungen zum Umgang mit Schichtarbeit, Forschungslücken werden aufgezeigt und Fragen zu den Konsequenzen für die Präventionsarbeit diskutiert.
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Karrierechancen im Arbeitsschutz
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung schreibt fünf Förderstipendien für den berufsbegleitenden Masterstudiengang "Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" aus. Die Höhe der Förderung beträgt mit jeweils 7500 Euro die Hälfte der regulären Studiengebühren. Bewerben können sich Studierende, die im Oktober 2012 ihr Studium aufnehmen wollen.
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Das Masterprogramm bereitet in vier Semestern auf die Arbeit in Wirtschaftsunternehmen, in der Arbeitsschutzverwaltung und bei der Unfallversicherung vor. Ein abgeschlossenes Erststudium und Berufserfahrung mit einer Zusatzqualifizierung im Arbeitsschutz sind die Aufnahmebedingungen.
Die in Kooperation mit der Dresden International University ausgeschriebenen Stipendien richten sich vorrangig an Fachleute im Arbeitsschutz aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung, die sich gern weiterbilden wollen. Interessenten können sich ab sofort bewerben. Mit den Bewerbungsunterlagen ist ein selbstverfasster Essay zum Thema "Prävention im Wandel der Arbeitswelt" im Umfang von zwei bis vier Seiten bis spätestens 2. Juli 2012 einzureichen. Über die Vergabe entscheidet der Fachbeirat des Studiengangs.
Informationen zum Studium und zum Stipendium:
Projektleitung DGUV
Dr. Volker Didier Tel.: +49 351 457 1911 volker.didier@dguv.de www.dguv.de/iag
Projektleitung DIU
Dr. Mathias Böhm
Tel.: +49 351 40 470 150
mathias.boehm@di-uni.de
www.di-uni.de
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Sicherheitstrainings senken Risikoneigung
Eine aktuelle Studie des ADAC zeigt, dass speziell auf junge Fahrer ausgerichtete Fahrsicherheitstrainings in Verbindung mit verkehrspsychologischen Fortbildungen die für diese Altergruppe typische Risikoneigung senken. Mit einer intensiveren Betreuung junger Fahrer will der ADAC deshalb das extrem hohe Unfallrisiko junger Führerscheininhaber reduzieren.
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Im Rahmen der von der Universität Regensburg durchgeführten Studie wurde untersucht, ob sich Teilnehmer nach einem Fahrsicherheitstraining sicherer fühlen und deswegen riskanter Auto fahren oder ob sie eine stärker vorausschauende und defensivere Fahrweise bevorzugen. Befragungen der Teilnehmer ergaben dabei eindeutig, dass sich nach den Sicherheitstrainings ein erhöhtes Risikobewusstsein und ein defensiverer Fahrstil eingestellt hatten.
Laut ADAC senkt das begleitende Fahren mit 17 zwar das Anfängerrisiko, die Unfallquote junger Fahrer liegt aber immer noch klar über der anderer Altersgruppen. Das Beispiel Österreich zeige außerdem, dass so genannte Mehrphasenmodelle bei der Führerscheinausbildung die Unfallzahlen junger Fahrer deutlich senken. Dort absolvieren die Fahranfänger im ersten Jahr nach ihrer Prüfung zwei Perfektionsfahrten. Zudem müssen die Fahranfänger ein Fahrsicherheitstraining in Verbindung mit einer verkehrspsychologischen Schulung absolvieren. Nur dann dürfen sie ihre Fahrerlaubnis behalten.
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Pkw-Mängelvergleich
Der schlechte technische Zustand vor allem vieler älterer Autos auf Deutschlands Straßen hat einen Rekordwert erreicht. 19,5 Prozent aller Pkw erhalten bei der Hauptuntersuchung (HU) wegen erheblicher Mängel bis hin zur Verkehrsunsicherheit keine Prüfplakette. Das ist der höchste Mängelwert seit 14 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt der von der Gesellschaft für Technische Überwachung vorgestellte Mängelreport für das Jahr 2011.
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Bei 51,7 Prozent der bei der GTÜ im Rahmen der HU untersuchten 3,7 Millionen Pkw stellten die Prüfingenieure Mängel fest. Nur 48,3 Prozent waren komplett ohne Mängel. Am häufigsten beanstandeten die Ingenieure Beleuchtung und Elektrik. Vor allem ältere Autos zeigten Probleme an Bremsen, Achsen, Rädern und Reifen. Mit 24,1 Prozent ist die Mängelgruppe "Beleuchtung/Elektrik" in allen Altersklassen nach wie vor mit Abstand der Spitzenreiter in der aktuellen Mängelstatistik. Im Pkw-Vergleich werden die Unterschiede zwischen neuen und alten Pkw deutlich. Bei Autos mit einem Alter bis drei Jahren spürten die GTÜ-Prüfer an 100 Pkw rund 22 Mängel auf - in der Altersgruppe über neun Jahre erschreckende 231 Mängel!
Weitere Infos zum Mängelreport hat die GTÜ auf ihrer Homepage veröffentlicht.
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Veranstaltungen, Messen und Kongresse im Transport- und Verkehrsgewerbe
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- April - September 2012
BG-Kliniktour unter dem Motto "Bewegung verbindet" 20.04.2012 Ludwigshafen 05.05.2012 Greifswald 11.05.2012 Bochum 02.06.2012 Tübingen 10.06.2012 Hamburg 16.06.2012 Kiel 18.07.2012 Murnau 17.08.2012 Frankfurt am Main 20.08.2012 Hannover 14.09.2012 Halle/Saale - 19. April 2012
Tag der Logistik 2012 unter dem Motto "Logistik verbindet" - April 2012: Start des Wettbewerbs "Young European Truck Driver"
1. Vorrunde: 1. - 22. April 2012, Duisburg 2. Vorrunde: 5. - 6. Mai 2012, Stuttgart/Möglingen 3. Vorrunde: 12. - 13. Mai 2012, Berlin/Ludwigsfelde 4. Vorrunde: 2. - 3. Juni 2012, Scania Hamburg Deutsches Finale: 16. - 17. Juni 2012, Koblenz Europafinale: 7. - 9. September 2012, Södertälje, Schweden
- 7. – 11. Mai 2012
IFAT ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Neue Messe München Messestand der BG Verkehr: Halle B1, Stand 209 - 24. - 25. Mai 2012
3. Internationaler Hafenkongress, Kongresszentrum Karlsruhe - 31.05. - 3.6.2012
S-Truck, Elebnisreich für Lkw-Fans, Stuttgart - 2.6. - 10.6.2012
AMI Automobil International, Leipzig - 5. Juni 2012
Taxitag auf der AMI Automobil International (2. bis 10. Juni 2012), Messe Leipzig - 15. - 16. Juni 2012
KEP together, Leipzig. Die BG Verkehr ist mit einem Messestand vor Ort. - 13.7. - 15.7.2012
Truck Grand Prix, Nürburgring - 7.9. - 8.9.2012
8. Gemeinsames Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie Fahrunsicherheit - Unfallvermeidung - Unfallrekonstruktion - Rehabilitation Fahreignung, Hamburg - 11. - 16. September 2012
ILA Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, Berlin - 18. - 21. September 2012
Innotrans, Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik, Berlin - 20.9. - 27.9.2012
IAA Internationale Automobil Ausstellung, Hannover Die BG Verkehr ist mit einem Messestand vor Ort. - 26. - 27. Oktober 2012
4. Deutscher Fahrlehrerkongress, Berlin - 9. - 10. November
Europäische Taximesse 2012, Köln - 14.11. - 15.11.2012
Gefahrgut, Essen
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