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BG Verkehr Newsletter - Nummer 4/2011
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IFA-Grenzwerteliste 2011 erschienen
Aktuelle Grenzwerte für chemische, biologische und physikalische Einwirkungen am Arbeitsplatz liefert die Neuauflage der Grenzwerteliste des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA).
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Es gibt zahlreiche Informationsquellen zu Grenzwerten für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz: Neben staatlichen Vorschriften und Regeln existieren für bestimmte Einwirkungen nur arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse oder Hinweise in Normen oder in Veröffentlichungen ausländischer Stellen. Vor allem kleine und mittlere Betriebe haben Schwierigkeiten, sich hier einen Überblick zu verschaffen. Dabei hilft seit vielen Jahren die Grenzwerteliste des IFA. Neben Gefahrstoffen behandelt sie biologische Einwirkungen am Arbeitsplatz sowie Lärm, Vibrationen, thermische Gefährdungen, Strahlung, Elektrizität und biomechanische Belastungen. Die Liste enthält alle aktuell geltenden Grenzwerte. Fehlen Grenzwerte, findet der Anwender Empfehlungen und Erläuterungen zur Arbeitsplatzbeurteilung.
Die Liste steht kostenlos zum Download und in gedruckter Form zur Verfügung:
http://www.dguv.de/ifa/de/pub/rep/reports2011/ifa0111
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Windige Geschäftemacher unterwegs
Die Einführung der DGUV Vorschrift 2 wird verstärkt von unseriösen Geschäftemachern genutzt, um Betrieben Geld aus der Tasche zu ziehen. Vor diesen Offerten wird ausdrücklich gewarnt. Diese Firmen handeln nicht im Auftrag der Berufsgenossenschaften.
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Die Masche der Geschäftemacher funktioniert immer ähnlich: Am Telefon wird gedrängt, einen mündlichen Kaufvertrag abzuschließen. Angeboten werden beispielsweise neue Verbandskästen, Aushänge oder Infopakete mit Materialien zum Arbeitsschutz. Dabei erwecken die Anrufer den Eindruck, sie handelten im Auftrag oder mit Wissen der zuständigen Berufsgenossenschaft. Kaufdruck wird mit dem Verweis auf die DGUV Vorschrift 2 erzeugt. Teilweise drohen die Anrufer auch mit Kontrollbesuchen oder der Benachrichtigung der Polizei, sollte das Unternehmen nicht auf das Angebot eingehen.
Gehen Sie nicht auf diese Offerten ein. Informationsmaterial wie Broschüren oder Plakate, Seminare und Schulungsangebote bietet die BG Verkehr kostenlos oder zum Selbstkostenpreis an. Sie beauftragt auch weder eigene Mitarbeiter noch Dritte damit, Betriebe anzurufen, um kostenpflichtiges Infomaterial oder Schulungen anzubieten. Die BG Verkehr beauftragt zudem keine externen Firmen damit, Mitgliedsunternehmen aufzusuchen oder Kontrollen durchzuführen. Sie beschäftigt eigene Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die sich immer durch einen Dienstausweis ausweisen können.
Nehmen Sie im Zweifel Kontakt mit der BG Verkehr auf, um zu klären, ob ein Anruf oder ein Schreiben tatsächlich authentisch ist.
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Der sicherheits-optimierte Transporter
Die BG Verkehr hat vor einigen Jahren die Broschüre "Der sicherheits-optimierte Kastenwagen" herausgegeben. Diese Broschüre wurde nun überarbeitet und steht als BG-Information "Der sicherheits-optimierte Transporter"(BGI 5140) in aktueller Fassung zur Verfügung. Der Leser findet in der Broschüre Informationen über Möglichkeiten zur Sicherheitsoptimierung in diesem Fahrzeugsegment. Angesprochen werden Fahrzeugtypen, Sonderausstattung, Innenausbau und weitere Ausrüstungsteile.
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Zusätzlich enthält die BGI 5140 Informationen über Angebote zur Sicherheitsoptimierung im Bereich Pkw und schwerer Lkw, die in absehbarer Zeit auch im Transportersegment zur Verfügung stehen werden. Die Vor- und Nachteile werden diskutiert.
Die BGI 5140 - Der sicherheits-optimierte Transporter erhalten Sie über den Medienkatalog der BG Verkehr.
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Verkehrssicherheit im Betrieb: Neues Instrument zur Gefährdungsbeurteilung entwickelt
Die Zahl der Straßenverkehrsunfälle geht zurück. Dieser Trend spiegelt sich jedoch nicht bei Unfällen auf Arbeits-, Dienst- und Betriebswegen wider: Die Anzahl der Wegeunfälle stieg von 2009 auf 2010 um 25,5 Prozent.
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Insgesamt sind Unfälle im Wirtschaftsverkehr für mehr als 50 Prozent aller tödlichen Unfälle im Arbeitsleben verantwortlich, ebenso für einen ähnlich hohen Anteil an schweren Verletzungen. Bisher haben aber nur wenige Transportunternehmen und Großbetriebe die Gefährdungen im Straßenverkehr genauer analysiert. Eine Projektgruppe von Professor Dr. Rüdiger Trimpop von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat deshalb im Rahmen der Präventionskampagne „Risiko raus!“ ein neues Instrument zur Gefährdungsbeurteilung für Verkehr entwickelt. Damit ist nun möglich, eine Gefährdungsbeurteilung aller Wege auf individueller Organisations- und Branchenebene durchzuführen.
Beauftragt vom DVR und unterstützt durch Experten aus Berufsgenossenschaften und Unfallkassen arbeiten die Wissenschaftler daran, für alle Versicherten eine Möglichkeit zu schaffen, Gefährdungen der Verkehrssicherheit zu bestimmen und darauf aufbauend Maßnahmen vorzuschlagen, die diese Gefährdung minimieren.
Das Modul „Arbeitswege“ ist unter www.gurom.de bereits kostenfrei verfügbar. Die Module „Schulwege“ und „Dienst- und Betriebswege“ werden folgen.
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BG-Klinik testet Roboter für Gelähmte
Ein japanischer Forscher entwickelte einen Roboter, der Hirnimpulse in Bewegungen übersetzt. Damit könnten Schwerverletzte, Gelähmte, Alte und Kranke ihre Mobilität deutlich verbessern. Die BG-Unfallklinik in Bochum startet im Herbst ein Pilotprojekt zur Erprobung.
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Elektrische Bein- und Armschienen sollen in Zukunft geschädigte Muskeln unterstützen. Dabei nehmen Elektroden die Impulse auf, die vom Hirn an die geschwächten Muskeln gesendet werden. Von dort werden sie an die Schienen aus Kunststoff weitergegeben, die der Patient über Arm oder Bein gezogen hat, und der Impuls wird in Bewegung umgesetzt. So werden die Muskeln zunächst passiv trainiert, im günstigsten Fall aber auch wieder eigenständig nutzbar. Bei der Erprobung in Japan gab es bereits erfolgversprechende Ergebnisse. Man solle aber keine Wunderheilungen erwarten, so die betreuenden Ärzte der BG-Klinik, denn der Erfolg hänge auch davon ab, wie frisch eine Verletzung sei und wieviel Restfunktion der Muskeln erhalten geblieben sei.
(Foto: Albrecht E. Arnold/PIXELIO)
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2010: Viele Unfälle, aber weniger Verkehrstote denn je
Das Jahr 2010 war das unfallreichste Jahr seit elf Jahren. Die Polizei erfasste bundesweit rund 2,4 Millionen Unfälle, das waren 4,2 Prozent mehr als im Jahr 2009. Trotz der gestiegenen Zahl an Unfällen starben im Straßenverkehr so wenig Menschen wie noch nie seit 60 Jahren.
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Diese und weitere zentrale Ergebnisse der Straßenverkehrsunfallstatistik gab das Statistische Bundesamt bekannt. Demnach verloren im Jahr 2010 auf deutschen Straßen 3.648 Menschen ihr Leben, 12 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum bisher schwärzesten Jahr der Unfallstatistik 1970 mit 21.332 Todesopfern ist das ein Rückgang auf nur noch rund ein Sechstel.
Erstmals nach fünf Jahren kamen 2010 jedoch wieder mehr Kinder zu Tode. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder unter 15 Jahren stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 104 Kinder an. Fast jedes zweite getötete Kind verunglückte als Mitfahrer in einem Auto. In fast allen anderen Altersgruppen ging die Zahl der Unfallopfer zurück. Die günstigste Entwicklung hatten die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Das zweite Jahr in Folge ging bei dieser Altersgruppe die Zahl der Getöteten um 24 Prozent zurück, auf nunmehr 101.
Die schlimmsten Folgen haben Unfälle durch „nicht angepasste Geschwindigkeit“ verursacht. 40 Prozent aller Todesopfer im Straßenverkehr 2010 gingen auf diese Unfallursache zurück.
Innerhalb der 27 EU-Länder lag Deutschland mit 45 Getöteten je 1 Million Einwohner auf dem fünften Platz. Die von der EU vorgegebene Zielsetzung, die Zahl der Verkehrstoten von 2001 bis 2010 zu halbieren, hat Deutschland mit einem Rückgang von 48 Prozent nur knapp verfehlt. EU-weit ist die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten nach vorläufigen Ergebnissen der Europäischen Kommission von 2001 bis 2010 um 44 Prozent gesunken.
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Per Anhalter in den Wahnsinn
Mit zehn satirischen Kurzfilmen zum Thema „Unfallursachen“ hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat seinen ersten YouTube-Kanal eröffnet (www.youtube.de/sagneinzuhubert) .
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Den Rahmen für die einzelnen Kurzfilme der Serie „Per Anhalter in den Wahnsinn“ ist der skrupellose Anhalter Hubert. Er legt es darauf an, jugendliche Fahrerinnen und Fahrer zu gefährlichen Fahrweisen und falschen Verhaltensweisen beim Autofahren zu animieren. Von den tödlichen Unfällen profitieren seine Familienmitglieder allesamt: die Mutter, die ein auf Beerdigungskaffee spezialisiertes Lokal betreibt, Bruder Wilfried, der als Bestatter nebenher auch im illegalen Organhandel tätig ist, und Bruder Berthold, der als Schrotthändler die Unfallautos verwertet. Und natürlich Hubert selbst, der von allen Provisionen kassiert. Huberts Masche: Er stellt sich mit vorgetäuschter Autopanne an die Straße, lässt sich „nur bis zur nächsten Tanke“ mitnehmen und versucht, seine jungen Opfer von falschen Fahrstrategien zu überzeugen.
Parallel zum YouTube-Kanal gibt es zur Filmstory noch die Website http://www.sag-nein-zu-hubert.de/ und einen eigenen Facebook-Kanal mit allerlei Zusatz- und Hintergrundinfos zur skrupellosen Familiengang von Hubert.
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Neues Webportal für Gestaltung gesunder Innenräume
Innenraumarbeitplätze sind nicht nur Büros, sondern auch Werkhallen, Schulen oder öffentliche Verkehrsmittel. Ein neues Internetportal des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) hilft nun, gesundheitlichen Problemen und Befindlichkeitsstörungen an Innenraumarbeitsplätzen systematisch auf den Grund zu gehen und praxistaugliche Lösungen zu finden.
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Tränende Augen, verstopfte Nase, schmerzender Kopf: Diese und ähnliche Symptome sind keine Seltenheit an Arbeitsplätzen in Innenräumen. Häufig haben diese Probleme mehr als eine Ursache und sie zu bestimmen, ist schwierig: Um ihnen erfolgreich auf die Spur zu kommen und gezielt Abhilfe zu schaffen, müssen eine Vielzahl von Arbeitsplatzfaktoren umfassend und systematisch analysiert werden.
Das IFA hat als Forschungs- und Prüfinstitut der gesetzlichen Unfallversicherungsträger alle dafür erforderlichen Informationen im Internetportal "Innenraum" (www.dguv.de, Webcode d115740) zusammengeführt: Es beschreibt ein Konzept zur stufenweisen Ursachenermittlung, erläutert alle zu berücksichtigenden Belastungsfaktoren und enthält zahlreiche Links und Downloadangebote zu aktuellen Informationsschriften und Praxishilfen. Für Nachfragen werden Kontaktdaten fachkundiger IFA-Ansprechpartner genannt.
(Foto: ©Paul-Georg Meister/PIXELIO)
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Mit Gesundheitsförderung Geld sparen
Betriebliche Gesundheitsförderung lohnt sich, denn die Mitarbeiter sind produktiver und seltener krank. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine Untersuchung, die im Auftrag der Felix Burda Stiftung durchgeführt wurde.
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Jeder Euro, der in die Prävention gesteckt werde, spare der deutschen Volkswirtschaft zwischen fünf und 16 Euro, so das Ergebnis der Studie. Dieser Effekt entstehe, weil die Kosten für Krankheitstage, Medikamente und medizinische Behandlung deutlich gesenkt werden.
Als Hemmnisse für die Umsetzung betrieblicher Prävention werden an erster Stelle undurchsichtige und unterschiedlich gehandhabte rechtliche Rahmenbedingungen, mangelnde Anreize für Unternehmen und Krankenkassen sowie fehlende Daten zu Kosten und Nutzen von Präventivmaßnahmen genannt. Die Daten basieren auf einer Befragung von großen Unternehmen, unter anderem BASF AG, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, MAN Nutzfahrzeuge AG, SAP AG und Siemens AG.
Mehr Informationen zur Studie "Vorteil Vorsorge - Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland" finden Sie hier.
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Sicherheitsregel für EU-Importe wird Pflicht
Ab 1. Juli muss man Güter, die auf dem Land-, Luft- oder Seeweg aus Drittstaaten in die Europäische Gemeinschaft transportiert werden, vorab bei den zuständigen Zollbehörden
anmelden.
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Die im Januar in Kraft getretene EU-Verordnung wird damit nach sechsmonatiger Übergangsphase verbindlich. Sie schreibt vor, dass die Informationen schon vor Verladung der Waren im Abgangsland in elektronischer Form vorliegen sollen. Unternehmen, die die sogenannte Entry Summary Declaration (ENS) nicht übermitteln, müssen mit Geldbußen und Sanktionen rechnen.
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Reeder erwarten Wachstum
Die deutschen Reeder gehen wieder auf Wachstumskurs. Derzeit sind die Fracht- und Containerschiffe bei 86 Prozent der Reedereien ausgelastet, und knapp 50 Prozent erwarten für die kommenden zwölf Monate weiteres Wachstum.
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Das geht aus einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 100 deutschen Reedereien im Juni 2011 hervor. Getrübt wird die günstige Aussicht durch die sich weiter ausbreitende Piraterie. Auch die Folgen des Atomunfalls von Fukushima könnten sich künftig stärker bemerkbar machen. Bislang erlitt jeder vierte befragte Reeder Einbußen wegen Fukushima .
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Logistik-Fachkräfte werden knapp
Rund 330.000 Erwerbstätige und etwa jeder zehnte Beschäftigte in der Metropolregion Hamburg arbeiten in der Logistik. Das ermittelte die Süderelbe AG im erstmals vorgestellten Logistik-Arbeitsmarktmonitoring.
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Das jährlich aktualisierte Logistik-Arbeitsmarktmonitoring ist Teil des EU-geförderten Projekts „Regional- und Netzwerkmanagement Logistik“ der Süderelbe AG in Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen der Landkreise der südlichen Metropolregion Hamburg. Neben der Erfassung der Bedeutung und Entwicklung der Logistikbeschäftigung bietet das Monitoring Einblicke in die Fachkräftesituation der einzelnen Logistikberufe.
Sönke Fock, Leiter der Arbeitsagentur Hamburg, betonte bei der Veranstaltung „Arbeitsmarkt Logistik“ die Verantwortung der Branche im Bereich der Fachkräftesicherung.
Wie es gelingen kann, auch schwächeren Schülern eine Chance zu geben, verdeutlichte Andreas Buß, Vorstandsmitglied der Laurens Spethmann Holding. Die Ausbildungsfirma „OTG Zukunft durch Ausbildung“ habe seit der Gründung im Jahr 2004 deutlich mehr als 50 junge Menschen zu einem Berufsabschluss in der Lagerlogistik geführt.
Für Gerhard Böse, Inhaber der Spedition Oetjen in Rotenburg/Wümme, ist der Fachkräftemangel bereits akut: „Wir benötigen bundesweit jährlich ca. 25.000 bis 30.000 neue Berufskraftfahrer.“ Aus diesem Grund trifft sich die Branche Anfang September in Rotenburg/Wümme, um eine regional verankerte Image- und Nachwuchskampagne für den Berufskraftfahrer zu starten.
„Die Logistik-Initiative Hamburg hat die Nachwuchsprobleme erkannt und unterstützt die Branche bei der Aus- und Weiterbildung qualifizierten Nachwuchses“, sagte Dr. Jürgen Glaser, Logistik-Initiative Hamburg.
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Lang-Lkw: Sicherheit in Vordergrund stellen
ADAC und BGL sprechen sich in einem gemeinsamen Brief an den Bundesverkehrsminister dafür aus, den Schwerpunkt des Feldversuchs mit Lang-Lkw auf Fragen der Verkehrssicherheit und des Verkehrsablaufs zu legen.
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Der ADAC und der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL) sprechen sich übereinstimmend für eine Verlängerung des Sattelanhängers als Einzelfahrzeug um 1,35 Meter aus. Damit käme ein Sattelzug auf eine Gesamtlänge von 17,85 Meter. Lkw mit Anhänger, so genannte Gliederzüge, dürfen eine Gesamtlänge von 18,75 Meter haben.
Längere Fahrzeugkombinationen von bis zu 25,25 Metern, die in einem Feldversuch der Bundesregierung erprobt werden sollen, sind nach Einschätzung von ADAC und BGL aus Sicherheitsgründen nicht für das gesamte Straßenverkehrsnetz geeignet. Aus diesem Grund müssen nach Ansicht der beiden Verbände an den von der Bundesregierung geplanten Feldversuch zur Erprobung derartiger Lang-Lkw besondere Anforderungen gestellt werden. Im Feldversuch sei kritischen Punkten wie etwa Ortsdurchfahrten, Kreisverkehren, Kreuzungen und Bahnübergängen besondere Beachtung zu schenken. Außerdem sollte der Verkehrsablauf durch Vergleichsfahrten und Experimente untersucht werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Tests sei auf die Fahrzeuge und die Fahrer selbst zu legen. So müssten die überlangen Lkw, die laut Bundesregierung bis zu 25,25 Meter messen dürfen, mit Notbremsassistent, Elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) und Spurhaltewarnsystem ausgestattet und besonders gekennzeichnet sein. Die Fahrer sollten sich als besonders zuverlässig erwiesen haben. Darüber hinaus sei eine wissenschaftliche Begleitung des Feldversuchs erforderlich, um zu allgemeingültigen Aussagen und Bewertungen zu kommen.
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Roter Ritter gesucht
Der gemeinnützige Verein „Aktion Kinder-Unfallhilfe“ schreibt 2012 erneut den Präventionspreis „Der Rote Ritter“ aus.
Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Schirmherr der Aktion ist Dr. Peter Ramsauer.
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Auf Initiative des Straßenverkehrsgewerbes entstand 1998 der Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. Vor zwei Jahren ging dieser Verein mit dem Präventionspreis „Der Rote Ritter“ an den Start. 2012 wird er zum weiten Mal herausragende Ideen und Projekte auszeichnen, die die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr erhöhen. Chancen auf eine Auszeichnung mit dem „Roten Ritter 2012“ hat jede Maßnahme, die hilft, Kinder sicher durch den Straßenverkehr zu lotsen.
Wie groß das Spektrum im Bereich Unfallverhütung ist, zeigen die Gewinner der ersten Ausschreibung: Prämiert wurden das Ampelmännchen-Diplom in Marl, die Senioren-Verkehrshelfer in Friedrichshafen, die Bus-Schule in Lingen, ein umfassendes Umfallverhütungs-Projekt in Hagen sowie Ellen Haase von der Kreispolizeibehörde Gütersloh, eine Botschafterin in Sachen „Helme für Radfahrer“ und „Sichtbarkeit im Dunkeln“.
Am Präventionspreis „Der Rote Ritter“ kann jeder teilnehmen. Projekte von öffentlichen Einrichtungen sind ebenso willkommen wie Initiativen von Firmen, Privatpersonen oder Vereinen. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2011.
Weitere Infos über den Verein „Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.“ und den Präventionspreis „Der Rote Ritter“ finden Sie unter http://www.kinderunfallhilfe.de/
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Unfallversichert im neuen Bundesfreiwilligendienst
Am 1. Juli 2011 startet der neue Bundesfreiwilligendienst. Darin können sich alle Menschen engagieren, die ihre Regelschulzeit absolviert haben. Sie können in den Bereichen tätig werden, in denen bislang Zivildienstleistende eingesetzt wurden, aber auch im Sport-, Bildungs- und im Kulturbereich.
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Während ihres freiwilligen Einsatzes sind die Teilnehmer in der gesetzlichen Unfallversicherung als Beschäftigte versichert: Der Versicherungsschutz besteht während aller Tätigkeiten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und auf den Wegen von und zur Einsatzstelle. Erleiden Bundesfreiwillige während ihres Einsatzes einen Unfall, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten der Heilbehandlung und der Rehabilitation und zahlt bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit auch eine Unfallrente.
Welche Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse im Einzelfall für die Leistungen aufkommt, richtet sich nach der Einsatzstelle des einzelnen Teilnehmers. Der Versicherungsschutz ist für die Versicherten kostenfrei.
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Gartenhelfer versichern
Wer eine Hilfe im Garten beschäftigt, sollte an die Versicherungspflicht denken. Denn bei einem Unfall sind weder die Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers noch die Krankenversicherung des Arbeitnehmers für die Kosten zuständig.
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Verdient der Helfer weniger als 400 Euro im Monat, müsse er bei der Minijobzentrale angemeldet werden, so der Gemeindeunfallversicherungsverband Hannover. Bei einem höheren Verdienst solle sich der Arbeitgeber direkt an die gesetzliche Unfallversicherung wenden.
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Termine
- 15. - 18. September 2011
Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), Frankfurt am Main - 22. - 24. September 2011
Finale StaplerCup 2011, Aschaffenburg - 18. - 21. Oktober 2011
A+A Düsseldorf - 23. - 24. November 2011
TTD-Konferenz (Technology based Training for Drivers, Dresden) www.dvr.de/ttd-conference
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