Risiko-Check "Wind und Wetter"

Wegen Windböen, Sichtbehinderungen und Glätte kommt es jährlich zu vielen Verkehrsunfällen. Auch Hitze oder veränderter Luftdruck können sich auf die Leistungsfähigkeit hinter dem Steuer auswirken. Eine neue Schwerpunktaktion der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates soll das Risikobewusstsein für diese Gefahren erhöhen.

Logo Risiko-Check Wind und Wetter
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Sichtbehinderungen durch Nebel, Regen oder Schnee, Fahrbahnglätte, instabile Fahrzustände durch Seitenwind und starke Windböen, Blendung durch die Sonne – viele Faktoren wirken sich negativ auf die Sicherheit beim Fahren aus. Das Wetter hat zudem Einfluss auf das Wohlbefinden und die physische und psychische Leistungsfähigkeit. Bei hohen Temperaturen oder Wetterumschwüngen können Wachsamkeit, Aufmerksamkeit, -aufnahme und Informationsverarbeitung nachlassen, Reaktionszeiten verlängern sich, Fitness und Ausdauer nehmen ab, man ermüdet schneller. Fahrfehler hingegen nehmen zu: Man übersieht und überhört Signale oder hält den Fahrstreifen nicht richtig ein. Auch das begünstigt Unfälle.

Die diesjährige Kampagne soll zeigen, wie verschiedene Verkehrssituationen bei besonderen Wetterbedingungen besser bewältigt werden können. 

Auf der Internetseite zur Aktion können sich Menschen, die mit Auto und Motorrad, Transporter und Lkw, mit Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, vielfältig informieren. Es stehen Materialien für Unterweisungen in Betrieben und den Unterricht in der Fahrschule mit zur Verfügung. Ein kurzes Kampagnenvideo mit Wettermoderator Sven Plöger demonstriert, wie fatal sich Fehleinschätzungen wetterbedingter Probleme im Straßenverkehr auswirken können.

Weitere Informationen und die beschriebenen Präventionsmaterialien gibt es auf www.risiko-check-wetter.de

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