Umgang mit traumatisierenden Ereignissen in der Seeschifffahrt

Zielgruppe

Personen, die von Ihrem Betrieb im Rahmen des Notfallmanagements als interne Erstbetreuer, z. B. für die kollegiale Unterstützung am Unfallort, eingesetzt werden sollen.

Seminarinhalte

Potentiell traumatisierende Ereignisse sind unberechenbare Situationen außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würden. Denkbare und wahrscheinliche Ereignisse in der Seeschifffahrt sind schwere Unfälle auf Deck, Todesfälle, Havarien, Ertrinken von Kameraden, Seenotrettung und in einigen Gebieten Piraterie.

Solche Ereignisse überfordern oftmals die Bewältigungsmöglichkeiten der Betroffenen und es können starke psychische Reaktionen auftreten, aus denen sich auch psychische Erkrankungen entwickeln können.

Durch eine „psychologische Erstbetreuung“ mittels geschulter Kollegen können Traumafolgeerkrankungen möglicherweise vermieden werden. Die „psychologischen Ersthelfer“ unterstützen einen Betroffenen unmittelbar nach einem Extremereignis und helfen ihm dadurch, das Erlebte zu bewältigen.

In dem Seminar soll der Fokus auf die spezifische Situation in der Seeschifffahrt gelegt werden. Präventions- und Rehabilitationskonzepte werden vorgestellt. Umsetzungsmöglichkeiten für die Arbeitsplätze auf See werden gemeinsam erarbeitet.

Themen

  • Traumatisierende Ereignisse auf See
  • Traumafolgestörungen
  • Erstbetreuung nach psychisch traumatisierenden Ereignissen auf See
  • Organisatorische Rahmenbedingungen für die psychologische Erstbetreuung
  • Betriebliche Betreuungskonzepte und Leistungen der Berufsgenossenschaft bei traumatisierenden Ereignissen

Termine und Anmeldung für dieses Seminar

Seminarnummer Seminarort Seminartermin Bemerkung Anmeldung
SEE-18-190 21385 Amelinghausen 10.04.2018 - 12.04.2018 hier anmelden

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