Stäube und Gefahrstoffe

Lösungsmittelreste, Spraydosen, zu lang benutzte Katzenstreu, Unkrautvernichter etc. - obwohl sie im Haushaltsabfall nichts zu suchen haben, werden gelegentlich Dinge mit dem Müll entsorgt, die als Gefahrstoffe einzustufen sind. Auch staubende Abfälle können den Atembereich des Laders gelegentlich beeinträchtigen.

Wie ist in solchen Fällen zu verfahren?

  • Es gilt: Tonnen nicht zur Inhaltskontrolle öffnen. Sie setzen sich dabei erhöhter Gefahr aus; wenn "Abfallkontrollen" gewünscht sind, sollte dies von eigens geschulten und ausgerüsteten Trupps vorgenommen werden.
  • Tonnen, die einen sehr ungewöhnlichen Geruch verströmen nicht leeren - Einsatzleitung informieren.
  • Wenn aus dem Aufbau dichter Staub oder starker chemischer oder übelkeiterregender Geruch austritt - Abstand einnehmen, nicht auf dem Trittbrett mitfahren, den Aufbau ggf. abseits etwas entlüften lassen und die Tour anschließend fortsetzen. Wenn die Probleme nicht nachlassen, muss das Fahrzeug an einem geeigneten Ort entleert werden (Einsatzleitung).

In der Regel ist die Luft am Arbeitsplatz des Laders weniger mit Gefahrstoffen belastet als viele andere Arbeitsplätze. Allerdings können kurzzeitig sehr starke Gerüche auftreten, die durch die gut belüftete Umgebung aber schnell wieder verschwinden. Sehr alte Fahrzeuge können Beschäftigte unter Umständen einer lästigen Dieselruß-Fahne aussetzen. Hier hilft nur die Erneuerung des Fuhrparks.

Anlieferungshallen von Aufbereitungsanlagen sind sehr staubige Plätze, die nicht ungeschützt betreten werden sollten (Atemschutz).

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