Dockanlagen

In den Werftbereichen gibt es verschiedene Arten von Dockanlagen: die ortsveränderlichen und die stationären. Beide helfen den Beschäftigten am Luftfahrzeug, alle Bereiche relativ sicher zu erreichen und ihre Arbeiten zu verrichten. Jedoch ist die Gefahr eines Absturzes aus verschiedenen Höhen all gegenwärtig. Deshalb ist es immer wichtig die vorhandenen Absturzsicherungen - die Leben schützen - zu benutzen. Diese können z.B. justierbare Geländer sein oder aus einer Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) bestehen.

Arbeitsplätze mit Absturzgefahr

Absturzunfälle ereignen sich leider immer noch viel zu häufig bei der Arbeit. Die Gefahr von schwersten oder gar tödlichen Verletzungen besteht dabei schon bei geringen Absturzhöhen. Wenn z.B. eine Person plötzlich aus einer Höhe bis zu ca. fünf Metern abstürzt, fehlt ihr die so genannte Schrecksekunde zum Realisieren der Gefahr und sie fällt anatomisch bedingt zuerst mit dem schwereren Oberkörper auf den Boden. Dabei sind Kopf- oder Wirbelverletzungen häufig die Folge.
Das Aktivieren vorhandener Absturzsicherungen ist daher lebenswichtig. Diese können beispielsweise verschiebbare oder klappbare Geländer an Dockanlagen oder hochgelegene Arbeitsplattformen sein. Gibt es keine baulichen Einrichtungen zur Sicherung, so kommen in der Regel persönliche Sicherungssysteme als Absturz- oder Rückhaltesicherung (z.B. Hosenträgergeschirr) zum Einsatz. Die Verwendung solcher PSA gegen tödliche Gefährdungen muss regelmäßig an Hand praktischer Unterweisungsübungen durch den Unternehmer den Beschäftigten vermittelt werden.

Freigabe von Dockanlage

Die gesamte Dockanlage muss nach dem Eindocken des Luftfahrzeuges durch einen Verantwortlichen für die Benutzung frei gegeben werden. So wird sichergestellt, dass alle Verkehrswege störungsfrei zu begehen sind, dass alle Sicherheitseinrichtungen in Funktion gebracht wurden und dass die erforderlichen Flucht- und Rettungswege ausreichend bemessen und frei gehalten sind. Darüber hinaus überzeugt sich der Verantwortliche ebenso von dem Vorhandensein der erforderlichen Brandschutzmittel (ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände").

 

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