Psychische Belastung in der Gefährdungsbeurteilung

Mit einer „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“ werden kritische Faktoren im Arbeitshandeln identifiziert. Erfragt werden dabei Aspekte der Arbeitsaufgabe, der Arbeitsorganisation, der sozialen Beziehungen, der Arbeitsumgebung und der Arbeitsmittel.

Aus den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung lassen sich dann Gestaltungsmöglichkeiten ableiten, um psychische Belastungen zu reduzieren oder stärkende Ressourcen zu schaffen. So lassen sich u.a. Arbeitsabläufe verbessern, Arbeitsmittel und Software austauschen, der Informationsfluss und die Kommunikation neugestalten oder deeskalierendes Verhalten trainieren.

Besprechung
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Vorgehen zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Schritt 1: Festlegen von Tätigkeiten/Bereichen
Schritt 2: Ermittlung der psychischen Belastung der Arbeit
Schritt 3: Beurteilung der psychischen Belastung der Arbeit
Schritt 4: Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen
Schritt 5: Wirksamkeitskontrolle
Schritt 6: Aktualisierung/Fortschreibung
Schritt 7: Dokumentation

Quelle: GDA, Arbeitsprogramm Psyche

Da die Tätigkeiten und Unternehmen sehr unterschiedlich sind, gibt es vom Gesetzgeber keine Vorgaben, wie der Prozess umgesetzt wird. Im Downloadbereich sind verschiedene Handlungshilfen verfügbar. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Aufsichtsperson, oder direkt an arbeitspsychologie@bg-verkehr.de.

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