Leichter Rückgang der Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erlitten 37.951 Versicherte der BG Verkehr einen meldepflichtigen Arbeitsunfall. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 bedeutet dies einen leichten Rückgang um 0,8 Prozent.

Auch die Zahl der Wegeunfälle lag unter der des Vorjahres. 3.872 Unfälle ereigneten sich auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause, das ist ein Rückgang um 7,8 Prozent. Leider kamen in den ersten sechs Monaten 43 Beschäftigte aus Mitgliedsunternehmen der BG Verkehr bei einem Arbeits- oder Wegeunfall ums Leben, das sind genau so viele wie im Vergleichszeitraum 2018.

Die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit nahmen weiter zu: Insgesamt gab es 1.176 Anzeigen, 2,8 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018.

Die Zahlen der BG Verkehr entsprechen im Wesentlichen dem bundesweiten, branchenübergreifenden Trend. Nach vorläufige Zahlen, die der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen herausgegeben hat, ereigneten sich in Deutschland bis Ende Juni insgesamt 432.684 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Das waren 2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Wegeunfälle betrug 91.558 und damit 5.045 weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit nahmen auch branchenübergreifend zu. Insgesamt gab es 41.723 Verdachtsanzeigen, ein Plus von rund 4 Prozent.

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