Größtes Hinterlandterminal entsteht in Duisburg

Im Duisburger Hafen soll bis 2022 das größte Containerterminal im europäischen Hinterland entstehen. Vorgesehen ist dafür das Gelände der heutigen Kohleinsel in Ruhrort.

Wie die Duisburger Hafen AG (duisport) mitteilt, reagiert das Unternehmen damit auf den infolge der Energiewende stark zurückgehenden Kohleumschlag. Stattdessen soll das neue Terminal mit dem Namen "Duisburg Gateway Terminal“ zur Abwicklung des boomenden Chinahandels genutzt werden und für den Zugverkehr entlang der Korridore der Neuen Seidenstraße zum zentralen europäischen Knotenpunkt ausgebaut werden.

Bereits jetzt laufen laut duisport rund 30 Prozent des gesamten Handels auf der Schiene zwischen China und Europa über den Duisburger Hafen, der Start- und Endpunkt der Chinazüge ist. Wöchentlich sind demnach derzeit zwischen 35 und 40 Züge zwischen duisport und einem Dutzend verschiedener Destinationen in China unterwegs. Das neue Terminal soll die Kapazitäten des Hafens noch einmal deutlich vergrößern.

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