BG Verkehr begrüßt präventive Alkoholkontrollen der Polizei

Im Januar und Februar hat die Polizei in Hessen bei mehreren Kontrollen Lastwagenfahrer vor Ablauf des Sonntagsfahrverbots auf Alkohol kontrolliert. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der Selbstverwaltung der BG Verkehr begrüßen die Aktivitäten der Polizei zur Alkoholkontrolle vor Fahrantritt ausdrücklich.

Die Kontrollen hatten ergeben, dass ein erschreckend hoher Anteil der Lkw-Fahrer betrunken war. Der Hauptausschuss des Vorstandes der BG Verkehr nahm die Ergebnisse der Kontrollen zum Anlass, sich auf seiner Sitzung am 29. Januar mit dem Thema Alkohol am Steuer zu beschäftigen. Die Mitglieder des Gremiums waren sich einig, dass alkoholisierte Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen. Ein solches Verhalten müsse im Interesse aller unterbunden werden. Alkoholisierte Fahrer gefährdeten sich, andere Verkehrsteilnehmer und den guten Ruf des Gewerbes.

Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der Selbstverwaltung der BG Verkehr begrüßen deshalb die Aktivitäten der Polizei zur Alkoholkontrolle vor Fahrantritt ausdrücklich. „Alkohol und andere Drogen haben im Straßenverkehr nichts verloren" betonte Klaus Peter Röskes, der Vorsitzende des Vorstandes der BG Verkehr. „Für Profis im Straßenverkehr gelten klare Regeln, Alkohol und Drogen sind tabu", ergänzt Dr. Jörg Hedtmann, Präventionsleiter der BG Verkehr.

Auch die Deutsche Verkehrswacht fordert stärkere Maßnahmen gegen Trunkenheit am Steuer und macht sich für eine elektronische Wegfahrsperre im Auto stark. Diese kann nur aufgehoben werden, wenn der Fahrer durch einen Atemtest nachweist, dass er nüchtern ist. In Verbindung mit einer psychologischen Begleitung solle das Alkohol-Interlock-System (Alkolock) die Sanktionsformen für Alkoholsünder ergänzen. Dafür brauche es verlässliche Systeme, Rechtssicherheit beim Einsatz und wirksame Konzepte zur Umsetzung forderte die Verkehrswacht beim 57. Deutschen Verkehrsgerichtstag im Januar in Goslar.

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