Noch Teilnahme am Feldversuch möglich

Für einen Feldversuch sollen in Baden-Württemberg 500 Lkw mit Abbiegeassistenten nachgerüstet werden. Unter wissenschaftlicher Begleitung werden verschiedene Systeme im Realbetrieb getestet. Bis Ende Februar sind noch Anmeldungen möglich.

In Baden-Württemberg werden in diesem Feldversuch zum ersten Mal in Deutschland verschiedene nachrüstbare Abbiegeassistenten auf Basis von Ultraschall, Radar oder Kameras verglichen und eine Einschätzung der Fahrer und Unternehmer dazu eingeholt.

„Mit den Projektergebnissen hoffen wir die Grundlage für ein Förderprogramm des Bundes zu schaffen, um den Abbiegeassistenten flächendeckend in neuen und im Gebrauch befindlichen Lkw im Bundesgebiet einzuführen“, so der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann.

Das Projekt wird vom Ministerium für Verkehr in Baden-Württemberg mit 500.000 Euro gefördert. Teilnehmende Unternehmen zahlen einen Eigenanteil von 333,32 Euro pro Fahrzeug und können die getesteten Geräte später behalten. Die Federführung liegt beim Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg (VSL), weitere Projektpartner sind der Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes, der Verband des Verkehrsgewerbes Baden, der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club sowie Dekra und Continental. Die Auswertung übernimmt das Steinbeis Transferzentrum für Logistik und Mobilität in Furtwangen.

Interessenten, die sich noch an dem Forschungsprojekt beteiligen wollen, können sich bis Ende Februar mit dem VSL in Verbindung setzen. Ansprechpartnerin ist Isabelle Holder: holder@vsl-spediteure.de

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