Psychische Erkrankungen: Rückgang bei Ausfalltagen

Die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen sind im vergangenen Jahr erstmals seit 2006 leicht zurückgegangen. Nach Angaben der DAK Gesundheit führten Muskel-Skelett-Erkrankungen zu den meisten Ausfalltagen der Versicherten der Krankenkasse.

Laut DAK-Gesundheit meldeten sich 2018 insgesamt etwas mehr Beschäftigte krank als im Jahr zuvor. Das lag vor allem an der Grippewelle. Der Gesamtkrankenstand stieg leicht von 4,1 Prozent auf 4,2 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Fehltage ließen sich 2018 auf drei Krankheitsarten zurückführen: An erster Stelle standen Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen. Etwa jeder fünfte Fehltag wurde damit begründet (20,9 Prozent). Atemwegserkrankungen folgen mit 16 Prozent am Gesamtkrankenstand gefolgt von psychischen Erkrankungen (15,2 Prozent). Unter den psychischen Erkrankungen entfielen die meisten Fehltage auf Depressionen mit rund 93 Tagen je 100 Versicherte.

Insgesamt dauerte eine Krankschreibung 2018 im Schnitt 12,6 Tage. Das waren 0,2 Tage weniger als im Vorjahr. Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer war gar nicht krankgeschrieben (51,4 Prozent).

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse hat das Berliner IGES Institut die Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit für das Jahr 2018 ausgewertet.

Weitere Informationen zur Krankenstands-Analyse der DAK

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