Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019

Bei Quick Line wird Inklusion im Arbeitsalltag gelebt. Zwanzig Prozent der Beschäftigten des Kurier- und Transportdienstleisters haben eine Behinderung. Nun erhielt das Mitgliedsunternehmen der BG Verkehr den Inklusionspreis für die Wirtschaft. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Deutsche Telekom.

Das Kölner Logistik- und Lieferunternehmen Quick Line beschäftigt 30 Mitarbeiter, sechs von ihnen haben eine Behinderung. Die Firma hat Arbeitsprozesse so umstrukturiert, dass sie speziell auf die Bedürfnisse der Beschäftigten zugeschnitten sind. Die Jury des Inklusionspreises würdigte dieses Engagement und zeichnete Quick Line im April mit dem Preis in der Kategorie "Kleines Unternehmen" aus.

Mit der Deutschen Telekom erhielt ein weiteres Mitgliedsunternehmen der BG Verkehr den Inklusionspreis in der Kategorie "Konzern". Das Telekommunikationsunternehmen überzeugte die Jury mit einem ganzheitlichen und strategischen Vorgehen beim Abbau von Barrieren und bei der Umsetzung von Inklusion. So hat die Telekom einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellt und eine eigene Experten-Abteilung für Inklusion initiiert, die bei Fragen rund um inklusive Beschäftigung und Beantragung von Hilfsmitteln unterstützt.

Weitere Auszeichnungen gingen an Daimler, Zalando Logistics und Schär Werkzeughandel. Initiatoren des Inklusionspreises für die Wirtschaft sind die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum. Der Preis soll Impulse dafür geben, wie die Potenziale von Menschen mit Behinderung genutzt werden können.

Zur Website des Inklusionspreises

Weitere Informationen auf der Website der Kampagne "kommmitmensch"

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