Umweltfreundliche Nachrüstung kann gefördert werden

Die von Deutschland geplante Förderung für die Nachrüstung kommunaler und gewerblich genutzter Dieselfahrzeuge steht im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften. Das hat die Europäische Kommission bekannt gegeben.

Deutschland will mit drei Förderregelungen, für die insgesamt 431 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen, die Nachrüstung von Reinigungsfahrzeugen, Müllwagen oder Lieferfahrzeugen unterstützen. So sollen Stickoxidemissionen um 1.450 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Die Förderung kann in über 60 Kommunen, in denen 2017 die nationalen Grenzwerte für Stickoxide überschritten wurden, in Anspruch genommen werden. Sie soll die Kosten für die Nachrüstsysteme und deren Einbau decken.

Die Maßnahmen sind Teil des von der Bundesregierung lancierten „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ zur möglichst raschen Senkung der Stickoxidemissionen.

Wie die Vertretung in Deutschland der EU-Kommission mitteilt, fahren derzeit über eine Million kommunale und gewerblich genutzte Fahrzeuge mit Dieselmotoren. Die geplante Unterstützung der Nachrüstung soll in kurzer Zeit zu erheblich geringeren Stickoxidemissionen führen und dadurch insbesondere in Städten zur Verbesserung der Luftqualität und der öffentlichen Gesundheit beitragen.

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