Gemeinsam für mehr Gesundheit

Rentenversicherung, Krankenkassen und Unfallversicherungsträger haben in Hamburg ein Modellvorhaben aufgesetzt, das auf einer Veranstaltung am 3. Februar vorgestellt wird. Zwei Projekte zeigen, welche Vorteile eng vernetztes Arbeiten der Sozialversicherungen für den Erhalt der Gesundheit am Arbeitsplatz und deren Wiedererstellung hat.

Vernetzt miteinander arbeiten statt an Zuständigkeitsgrenzen zu scheitern. Dieses Ziel haben sich Rentenversicherungen, Krankenkassen und Unfallversicherungsträger gesetzt. "Gesunde Arbeit Hamburg" lautet der Titel des Modellvorhabens. Dabei tragen die Sozialversicherungen ihr Wissen und Können zusammen und erproben, wie sie ihre Leistungen in Prävention und Rehabilitation stärker aufeinander abstimmen und miteinander verzahnen können. Zuständigkeitsgrenzen sollen überwunden, Wartezeiten verkürzt und der Zugang zu Leistungen erleichtert werden.

Anhand von zwei Projekten zu den Themen "Pflege" und "Betriebliches Gesundheitsmanagement und Prävention im Groundhandling am Hamburg Airport" werden die bisherigen Erfahrungen auf einer Veranstaltung am 3. Februar im Hamburger Museum für Arbeit vorgestellt. Im Groundhandlingprojekt geht es um die gemeinsame Unterstützung des Trainingsprogramms "Richtigkraft – Kraftrichtig", das sich an das Bodenpersonal wendet. In diesem Programm üben Gepäckabfertiger am Arbeitsplatz und an Trainingssatelliten das rückengerechte Arbeiten.

Mit dabei am 3. Februar ist Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Anmeldungen zu der Veranstaltung sind nur online unter www.bgw-online.de/gesundearbeithh möglich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Beteiligt am Modellvorhaben sind die BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die BG Verkehr, die DAK-Gesundheit, die Deutsche Rentenversicherung Nord, die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Techniker Krankenkasse und die Unfallkasse Nord.

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