Sichere Dienstreisen in Zeiten von Corona

Dienstreisen sind in Zeiten des weltweit verbreiteten Coronavirus mit zusätzlichen Risiken behaftet. In einer Checkliste gibt die gesetzliche Unfallversicherung Tipps, worauf Betriebe achten sollten, bevor sie Beschäftigte ins Ausland entsenden.

Viele Länder haben Einreisebeschränkungen, Ausgangssperren oder Quarantäneregeln verhängt. Manchmal ändern sich die Bestimmungen innerhalb kürzester Zeit. Schwierig ist je nach Weltregion auch die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung.

Die Zusammenstellung der gesetzlichen Unfallversicherung konkretisiert den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und gibt Hinweise, woran Betriebe bei der Prävention denken sollten.

Grundsätzlich lautet die Empfehlung, zunächst kritisch zu prüfen, welche Auslandsreise tatsächlich notwendig ist. Das gilt insbesondere für Reisen in Risikogebiete. In einer Gefährdungsbeurteilung sollte ermittelt werden, ob die Bedeutung der Reise in einem angemessenen Verhältnis zu den Risiken steht und welche zusätzlichen Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Beschäftigten erforderlich sind. Auch muss Vorsorge für den Fall getroffen werden, dass der oder die Beschäftigte einen medizinisch betreuten Rücktransport benötigt.

Das Papier "Empfehlungen für beruflich bedingte Auslandsreisen" beantwortet detailliert Fragen zur Reiseorganisation und zum Verhalten am Zielort.

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