Produkte mit Mängeln

Die Anzahl der gemeldeten gefährlichen Produkte und der veröffentlichten Produktwarnungen und Rückrufe ist 2019 in Deutschland gestiegen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin herausgegeben hat.

Insgesamt beanstandeten deutsche Marktüberwachungsbehörden 437 Produkte, weil von ihnen ein ernstes Risiko ausging. Dabei verstießen fast vier von fünf Produkten gegen Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes. Ein Großteil der Meldungen fiel in den Bereich Kraftfahrzeuge und hier in die Kategorie Fahrzeuge und Aufbauten. Über 40 Prozent der bemängelten Produkte stammten aus Deutschland. Es folgen China (11,2 Prozent), Frankreich (9,1 Prozent) und die USA (7,7 Prozent). Bei rund der Hälfte der Produkte zeigten sich Festigkeitsmängel. Sie können dazu führen, dass Teile brechen.

Hersteller und Händler reagierten auf die Mängelmeldungen überwiegend mit freiwilligen Maßnahmen, so die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die BAuA ist die zentrale Meldestelle in Deutschland.

Bericht „Gefährliche Produkte 2020“ 

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