IFA gibt Empfehlungen zu mobilen Luftreinigern

Was können mobile Luftreiniger leisten, um in Räumen ohne direkte Lüftungsmöglichkeiten der Verbreitung von virenbelasteten Aerosolen vorzubeugen? Worauf ist vor der Anschaffung dieser Geräte zu achten? Diesen Fragen geht das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) nach.

Im Auftrag des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Oldenburg hat das Institut Empfehlungen gegeben, die auch für andere Einrichtungen von Nutzen sind.

"Grundsätzlich muss man immer wieder sagen: Mobile Raumluftreiniger können die Frischluftzufuhr durch Lüftung über Fenster oder eine Raumlufttechnischen Anlage nicht ersetzen", sagt Dr. Simone Peters, Mitautorin der Empfehlung. "Sie können aber dazu beitragen, möglicherweise virenbelastete Aerosole in der Raumluft zu verringern und so das Infektionsrisiko zu senken." Noch besser als der Einsatz von mobilen Raumluftreinigern ist für bestehende Gebäude nach Ansicht der Expertin der Einbau von Lüftungsanlagen. Sie bieten neben Aspekten des Infektionsschutzes eine bessere Raumluftqualität, da auch andere in der Luft enthaltene Stoffe nach außen abtransportiert werden.

Die Wirksamkeit von mobilen Raumluftreinigern hängt laut IFA von einer Kombination verschiedener Faktoren ab:

  • eine sachgerechte Geräteauswahl (Luftdurchsatz, Filterklasse/Abscheidegrad etc.),
  • eine zweckmäßige Positionierung im Raum unter Beachtung von lokalen Randbedingungen,
  • ein sachgerechter, sicherer Betrieb sowie regelmäßige Wartung.

Einzelheiten zu diesen Punkten und weitere Informationen

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