BG Verkehr senkt Beitragsfuß

Der Vorstand der BG Verkehr hat den Beitragsfuß für das Umlagejahr 2021 festgelegt. Basierend auf den zugrundeliegenden Zahlen konnte der Beitragsfuß von 3,00 auf 2,80 gesenkt werden. Für viele Mitgliedsunternehmen bedeutet dies, dass sie weniger Beitrag für die BG Verkehr zahlen müssen.

Basis für die Beitragsberechnung sind die tatsächlichen Aufwendungen des zurückliegenden Jahres. Dieser Bedarf wird nach Ablauf des Geschäftsjahres auf alle Mitgliedsunternehmen umgelegt.

Wie hoch der Beitrag im Einzelnen ist, den ein Betrieb für die gesetzliche Unfallversicherung an die BG Verkehr zahlen muss, errechnet sich aus diesen Faktoren: den Lohnsummen der Beschäftigten des Betriebs, der Gefahrklasse, die das Unfallrisiko im Betrieb widerspiegelt, und dem Beitragsfuß. Bei der Unternehmerversicherung und der Freiwilligen Versicherung wird die jeweilige Versicherungssumme berücksichtigt.

Der Beitragsfuß ist eine zentrale Berechnungsgröße für die Ermittlung der Beiträge und ergibt sich aus dem Verhältnis der mit den Gefahrklassen multiplizierten Lohn- und Versicherungssummen (= Beitragseinheiten) zu den Aufwendungen der BG Verkehr des abgelaufenen Jahres. Der Beitragsfuß wird jährlich vom Vorstand neu festgesetzt und ist für alle Beitragspflichtigen gleich.

Gegenüber 2020 stiegen die Gesamtentgelte im Jahr 2021 um 3,8 Prozent und die Beitragseinheiten um 5,2 Prozent. Die Entwicklung in den einzelnen Branchen stellt sich allerdings sehr unterschiedlich dar. Trotz leicht gestiegener Unfallzahlen gegenüber dem Vorjahr sind die Ausgaben der BG Verkehr nahezu konstant geblieben. Aus diesem Grund hat der Vorstand der BG Verkehr am 7. April 2022 beschlossen, den Beitragsfuß zu senken.

Die Beiträge für die Mitgliedsunternehmen aus den Branchen Seeschifffahrt und Post, Postbank, Telekom wurden gesondert festgelegt und unterliegen besonderen Regelungen.

Kontakt zur Mitgliederabteilung der BG Verkehr: mitglieder@bg-verkehr.de, Tel.: 040 3980-0

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