Bereinigung doppelter Unfallverhütungsvorschriften

17.09.2018 - Zum 1. Oktober 2018 treten zehn Unfallverhütungsvorschriften außer Kraft. Sie waren in Folge der Fusion zwischen der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft und der Unfallkasse Post und Telekom Anfang 2016 doppelt vorhanden. Künftig gibt es jede Vorschrift nur noch einmal.

Folgende Unfallverhütungsvorschriften der Unfallkasse Post und Telekom sind betroffen:

  • „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) in der Fassung vom November 2013
  • „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (GUV 2.10) in der Fassung vom 1. Januar 1997
  • „Bauarbeiten“ (GUV 6.1) in der Fassung vom Januar 1997
  • „Winden, Hub- und Zuggeräte (GUV 4.2) in der Fassung vom Januar 1997
  • „Flurförderzeuge (GUV 5.2) in der Fassung vom Januar 1997
  • „Fahrzeuge“ (GUV 5.1) in der Fassung vom Januar 1997

Diese Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft sind betroffen:

  • „Elektromagnetische Felder“ (BGV B 11) in der Fassung vom 1. April 2002
  • „Wach- und Sicherungsdienste“ (VBG 68) in der Fassung vom 1. Januar 1997
  • „Krane“ (VBG 9) in der Fassung vom 1. April 2001
  • „Verwendung von Flüssiggas (VBG 21) in der Fassung vom 1. Januar 1997

Die Vertreterversammlung der BG Verkehr hatte die Außerkraftsetzung in ihrer Sitzung am 9. Mai 2018 beschlossen. Die Genehmigung erfolgte durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 30.08.2018 unter dem Aktenzeichen IIIb 1-34124-5/126 bis 34124‑5/135.

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