Aggressive Hunde

Bissverletzungen durch Hunde kommen bei Brief- und Paketzustellerinnen und -zustellern regelmäßig vor. In nahezu jedem fünften Haushalt lebt im Bundesschnitt mindestens ein Hund. Die Zustellerinnen und Zusteller haben ein erhöhtes Risiko für Hundebisse insbesondere beim Betreten des Grundstücks des Kunden, bei der Übergabe von Sendungen an der Haus- oder Wohnungstür, beim Einwurf in den Briefkasten oder Ablage von Paketen an Paketablagestellen auf dem Grundstück des Kunden.

Hund hinter Gartenpforte

Bei den gebissenen Beschäftigten hinterlässt der Angriff nicht nur körperliche Verletzungen. Der Angriff kann – unabhängig von der Schwere der Bissverletzung - auch psychische Folgen haben, die die Arbeitsfähigkeit drastisch beeinträchtigen können.

Maßnahmen zum Schutz vor Hundebissen

Der Unternehmer bzw. die Unternehmerin kann zum Schutz seiner bzw. ihrer Beschäftigten auf eine Vielzahl bewährter Maßnahmen zurückgreifen: von der Information der Beschäftigten über "Hundehaushalte", über die Ansprache von Kundinnen und Kunden mit auffälligen Hunden, bis hin zum Ausschluss der Kundin oder des Kunden von der Zustellung.
Die Aufsichtspersonen der BG Verkehr beraten gerne hierzu.

Verhalten gegenüber Hunden

Wenn Fremde in ihr Revier eindringen, können Hunde aggressionsbereit reagieren. Wenn Zustellerinnen und Zusteller trotz aller präventiver Maßnahmen in diese Situation kommen sollten, ist es besonders wichtig, sich angemessen zu verhalten.

Zustellertraining

Die BG Verkehr hat ein Training im Präventionsangebot, in dem Zustellerinnen und Zusteller das eigene Verhalten beim Umgang mit aggressionsbereiten Hunden lernen und trainieren können.

Seminare

Artikelaktionen