Sicher unterwegs

Das Verkehrsmittel kann je nach Bedarf variieren. Ob für den Pendelverkehr, Dienstreisen oder Arbeitswege, ist man zu Fuß, mit dem Rad, per Auto, Bus, Schiff, Bahn, Flugzeug, Taxi, Lkw oder auch zu Pferd unterwegs.

Person geht vor einem Auto über den Zebrastreifen

Arbeitgeber können Einfluss auf die Wahl des Verkehrsmittels ihrer Beschäftigten ausüben. Selbstverständlich bleibt es den Beschäftigten überlassen, wie sie ihren Arbeitsweg zurücklegen. Arbeitgeber können jedoch durch ein gezieltes Mobilitätsmanagement ihren Beschäftigten auch Möglichkeiten anderer Wege oder Verkehrsmittel eröffnen.

Am Anfang sollte die Überlegung stehen, ob der Weg und damit das Risiko eines möglichen Unfalls überhaupt nötig ist oder ob beispielsweise die Arbeit von zu Hause eine Alternative ist. Für diejenigen, die zwingend Teil des Verkehrsgeschehens sein müssen, ist es umso wichtiger, den Weg möglichst sicher zurückzulegen.

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist zum Beispiel in vielen Bereichen wesentlich sicherer als der eigene Pkw. Hinzu kommt, dass man die Fahrt zum Beispiel auch zum Lesen oder zum Ausruhen nutzen kann. Dennoch haben manche Beschäftigte Vorbehalte gegen öffentliche Verkehrsmittel. Zu diesen subjektiven Bedenken kommen manchmal auch noch objektive Gründe hinzu: Der Weg zur nächsten Haltestelle ist weit, die Taktung ist nicht kompatibel mit den Arbeitszeiten, die Verkehrsmittel des ÖPNV sind in der Rushhour zu voll. Dem können Unternehmer entgegenkommen. Flexible Arbeitszeiten nehmen den Stress, pünktlich ankommen zu müssen. Durch Gespräche mit den Betreibern lässt sich vielleicht erreichen, dass eine Linie oder Haltestelle verlegt und so die Nutzung des ÖPNV attraktiver wird. Finanzielle Anreize sind ebenfalls geeignet, den Umstieg zu erleichtern oder auch die Motivation für Fahrgemeinschaften zu erhöhen.

In manchen Bereichen kann auch das Umsteigen aufs Fahrrad sinnvoll sein. Überdachte Stellplätze, Duschmöglichkeiten und Werkzeugstationen in der Nähe der Stellplätze erleichtern manchen den Wechsel. Unternehmer unterstützen so gleichzeitig die körperliche Fitness der Beschäftigten, was sich wiederum auf die Produktivität bei der Arbeit auswirken kann.

All dies kann zum Beispiel im Rahmen eines betrieblichen Verkehrssicherheitstages angesprochen werden. Auch die Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings oder anderen Verkehrssicherheitsmaßnahmen kann die Sicherheit auf dem Weg zur Arbeit erhöhen.

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