Aufmerksamkeit im Straßenverkehr

Dass man unter Einfluss von Alkohol oder Drogen nicht Auto fahren darf, leuchtet so ziemlich jedem ein. Aber es gibt viele weitere Einflüsse, die die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit einschränken, die aber von vielen Fahrerinnen und Fahrern unterschätzt werden.

Eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr erfordert jederzeit die volle Konzentration auf das Verkehrsgeschehen. Bereits kurze Unaufmerksamkeiten führen häufig zu schweren Unfällen. Eine zunehmende Gefahr ist die Ablenkung, etwa durch Telefonieren am Steuer oder die Nutzung von Smartphones. Aber auch Müdigkeit oder der Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamenten können die Wahrnehmungsfähigkeit sowie das Konzentrations- und Reaktionsvermögen stark beeinträchtigen. Eine weitere Gefährdung der Sicherheit im Straßenverkehr sind Emotionen, wie Angst oder Wut. Sie führen nicht nur zu einer riskanten Fahrweise, sondern schränken auch die Aufmerksamkeit ein. 

Fahrer hält Smartphone am Steuer in der Hand
Ablenkung
Unfallforscher schätzen, dass bei jedem vierten schweren Unfall Unaufmerksamkeit oder Ablenkung eine Rolle spielt. Besonders Autofahrerinnen und -fahrer lassen sich leicht von Dingen ablenken, die nicht direkt mit der Fahrtätigkeit zu tun haben ­– nicht nur von elektronischen Geräten, sondern auch z. B. durch Gespräche mit Beifahrern, laute Musik oder Essen und Trinken.
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Fahrer mit schläfrigem Blick
Müdigkeit
Müdigkeit am Steuer gehört zu den häufigsten Unfallursachen, denn Übermüdung beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit ähnlich stark wie Alkohol. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Müdigkeit rechtzeitig wahrzunehmen und entsprechend handeln.
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Fahrer öffnet Medikamentenschachtel hinterm Steuer
Alkohol, Drogen, Medikamente
Drogen, Medikamente und Alkohol am Steuer schränken die Aufmerksamkeit und Konzentration des Fahrerzeugführeden erheblich ein. Selbst wenn es nicht zu einem Unfall kommt, kann die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss den Entzug der Fahrerlaubnis bedeuten und damit Ihre Existenzgrundlage vernichten.
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Wütend gestikulierender Fahrer
Emotionen im Straßenverkehr
Im Straßenverkehr können Emotionen wie Angst, Ärger oder Wut gefährlich werden, vor allem wenn sie so intensiv sind, dass sie die Aufmerksamkeit einschränken oder zu unbedachten Handlungen führen.
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