Regelmäßige Unterweisungen

Mit der Einweisung bei Einstellung bzw. Umsetzung ist es nicht getan. Themen des Arbeitsschutzes müssen immer wieder vermittelt werden, und zwar in sogenannten Unterweisungen. Es gibt verschiedene Modelle, wie eine Unterweisung durchgeführt werden kann, fest steht allerdings: Mehr als ein Jahr darf zwischen zwei Unterweisungen nicht vergehen.

Während in Firma A die Mitarbeiter dadurch motiviert werden, dass an einem ganzen Arbeitstag nur Gesundheits- und Arbeitsschutzthemen behandelt werden, ist es bei Firma B womöglich zielführender, in zweimonatlichen Abständen zu einer Viertelstunden-Unterweisung einzuladen. Formal ist von Bedeutung, dass die Beschäftigten die Teilnahme an der Unterweisung schriftlich bestätigen. Von praktischem Belang ist dagegen, dass die Beschäftigten von den Themen angesprochen werden und zur aktiven Mitarbeit und Diskussion angeregt werden. Aktuelle Unfälle und Schilderungen von gefährlichen Situationen sind meist sehr gute "Aufhänger".

Arbeitsaufgaben richtig übertragen

Wichtig für die Sicherheit aller Beteiligten sind zum einen die richtige Einweisung und zum anderen die regelmäßige Unterweisung. In vielen Fällen ist noch ein weiterer Schritt nötig oder zumindest sinnvoll: Eine schriftliche Beauftragung, in der neben der Arbeitsplatzbeschreibung die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten festgehalten sind.

In der schriftlichen Beauftragung wird auch bestätigt, dass die erforderlichen Kenntnisse/Unterweisungen sowie ggf. arbeitsmedizinische Voraussetzungen vorliegen. Notwendig ist die Beauftragung beispielsweise für Führer von Staplern oder Hubarbeitsbühnen, sinnvoll aber auch für die Tätigkeit des Fahrers von Abfallsammelfahrzeugen.

Zum Thema Unterweisen enthält der Medienkatalog der BG Verkehr die Broschüre "Unterweisen leicht gemacht" sowie verschiedene themenorientierte Unterweisungskarten.

 

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