Alternative Betreuung – Unternehmermodell

Eine Möglichkeit für Unternehmer, die sich selbst verstärkt im Arbeitsschutz engagieren wollen

Unternehmer mit maximal 30 Beschäftigten können sich für die so genannte alternative Betreuung entscheiden. Hierbei qualifiziert sich der Unternehmer in Fragen des betrieblichen Arbeitsschutzes innerhalb von drei Jahren mit dem Ziel, auf Basis der Gefährdungsbeurteilung über den Einsatz externer Fachkräfte selbst zu entscheiden. Die erfolgreiche Qualifizierung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der alternativen Betreuung.

Seminarteilnehmende hören Dozent zu

In Informations- und Motivationsmaßnahmen erwerben sie die Fähigkeit, den betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Beratungsbedarf in ihrem Unternehmen auf der Grundlage von nachvollziehbaren Gefährdungsbeurteilungen zu identifizieren sowie einen besonderen Beratungsanlass zu erkennen. Regelmäßige Fortbildungen finden danach alle drei Jahre statt. 

Die Teilnahme an den Fortbildungsmaßnahmen ist verpflichtend und Voraussetzung für die Fortführung der alternativen Betreuung.

Dieses alternative Modell, das auch als "Unternehmermodell" bezeichnet wird, geht nicht mehr von festgelegten Einsatzzeiten aus und stärkt die Eigenverantwortung des Unternehmers. 

InformationHinweis

Sie wollen sich als Unternehmer aus einem Mitgliedsbetrieb der BG Verkehr für das alternative Betreuungsmodell entscheiden? Wenden Sie sich bitte direkt an die für Sie zuständige Regionalabteilung Prävention. Dort werden Ihnen alle notwendigen Vereinbarungen über den Termin, den Veranstaltungsort und den Ablauf mitgeteilt.

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